Montag, 24. Juni 2019

Was für'n ...-Tag, bitte??


Evangelischer Kirchen-Tag,  Dortmund 2019

zum Vergrößern bitte anklicken!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Von der Ver-genderung  über die Pornografisierung zur Totalverblödung  -  da gibt's, scheint's, kein Halten mehr  -
kann das auf Dauer gut gehen?



Quelle für Bild und Sonstiges:  HIER

NachtragHIER klicken

Sonntag, 16. Juni 2019

Sanctissima Trinitas


Euntes ergo docete omnes gentes, baptizantes eos 
in nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti:  
docentes eos servare omnia, quaecumque mandavi vobis.  
Et ecce, ego vobiscum sum omnibus diebus 
usque ad consummationem saeculi.

Geht also hin, lehrt alle Völker und tauft sie 
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 
und lehrt sie alles halten, was ich euch aufgetragen habe.  
Und seht, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.

Evangelium vom Fest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit 


Gibt es etwas Tröstlicheres als diese Worte, mit denen das Matthäus-Evangelium schließt und in denen gewissermaßen das ganze Evangelium zusammengefasst  ist ?

Anlass für einen dankbaren Rückblick auf meinen Rom - Besuch vor fast sechs Jahren, mit der Hl. Messe in Ss. Trinità dei Pellegrini  (siehe HIER und HIER).


Deo gratias !


Samstag, 25. Mai 2019

Patriotismus


Nemo patriam quia magna est amat, sed quia sua.
 
Niemand liebt sein Vaterland, weil es mächtig ist, sondern weil es das seine ist.

Seneca, Epistulae morales LXVI


Montag, 20. Mai 2019

Maria einspunktnull


Mit dem peinlichen Zicken-Alarm, der sich selbst den größenwahnsinnigen, wenn nicht blasphemischen Titel "Maria 2.0." aufgeklebt hat, möchte ich mich hier nicht lange aufhalten, denn alles, was darüber zu sagen ist, ist bereits gesagt, unter anderem HIER von Mary of Magdala.

Hingegen kann man es nicht genug begrüßen und darauf hinweisen:
Unsere Liebe Frau (das Original) hat mittlerweile  ihre eigene Homepage HIER!




NachtragMary of Magdala  auch HIER!


Donnerstag, 16. Mai 2019

Grüne Neandertaler

Neueste Forschungsergebnisse belegen: Die älteste Partei der Welt heißt Bündnis 90 / Die Grünen !



bitte anklicken!


Wie ein prähistorisches Forschungsprojekt nachweisen konnte, wurde diese Partei bereits in der Epoche des Homo Neanderthalensis (100 000 v.u.Z.) im mitteleuropäischen Raum gegründet, vermutlich infolge einer plötzlichen, bisher unerklärlichen Regression der Gehirn-Entwicklung bei den Gründungsmitgliedern.

Die Parteigründung erfolgte sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Entdeckung bzw. Erfindung des Feuers, des Ackerbaues und des Rades.
Offenbar wurde die neue Partei bereits damals nicht wirklich ernst genommen.



Samstag, 11. Mai 2019

Atheismus ist heilbar

Ich habe mit dem Schöpfer Frieden gemacht, zum größten Ärgernis meiner aufgeklärten Freunde, die mir Vorwürfe machen über dieses Rückfallen in den "alten Aberglauben", wie sie meine Rückkehr zu Gott zu nennen belieben.  Ich bin zurückgekehrt zu Gott wie der verlorene Sohn, nachdem ich lange bei den Hegelianern Schweine gehütet habe.
 Heinrich Heine


Obiges Zitat habe ich entdeckt in dem höchst lesenswerten Aufsatz  Das Licht des Evangeliums und die Finsternis der "Aufklärung" von Max Thürkauf  (siehe auch HIER).

Die "Aufklärung" wird darin vorrangig als die Bewegung verstanden, die geradewegs in den materialistischen Szientismus, somit von der Wahrheit Gottes und vom (wahren) Humanismus weg letztlich in die Barbarei geführt hat.  Als prominenten Vorläufer des Szientismus führt der Autor Galilei an.

Der leider allzu früh verstorbene Schweizer Max Thürkauf (Link) war tiefgläubiger Katholik und hat, als Professor für physikalische Chemie, mit Sicherheit recht gut gewusst, wovon er redet.

Sein Fazit:
Die Naturwissenschaft ist eine zu ernste und gefährliche Sache geworden, als dass man die Grenzen ihres Tuns den Wissenschaftlern überlassen kann.  Die Finsternis der "Aufklärung" muss vom Licht des Evangeliums überwunden werden.
Thürkaufs Prognosen von vor dreißig Jahren, nicht zuletzt hinsichtlich des Lebensrechtes der Ungeborenen,  sind mittlerweile von der Realität eingeholt!


Zu seiner Ehefrau Inge Thürkauf:  HIER und HIER  und HIER.

Als einer, der sich bei dem alten Ironiker und Spötter Heine und in dessen Biographie nicht besonders gut auskennt, möchte ich einmal ungeprüft davon ausgehen, dass er es diesmal ernst gemeint hat und uns Heutigen einen wertvollen Hinweis geben wollte.





Dienstag, 7. Mai 2019

Die Prophetin

bitte HIER klicken

Noch Fragen ?


Gilbert Keith Chesterton:

Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche. Das ist die Chance der Propheten   -   und sie kommen in Scharen.

Quod erat demonstrandum. 



Nachtrag:

zum Thema CO² :  Joachim Steinhöfel,  HIER klicken


Freitag, 3. Mai 2019

Sancta Crux

Bildquelle HIER


Offenbar ganz vergessen ist das heutige Fest der Auffindung des Heiligen Kreuzes zu Jerusalem durch die hl. Kaiserin Helena.  Auch in dem für heutige "Traditionalisten" (wie unsereinen) maßgeblichen Römischen Messbuch von 1962  kommt es nicht mehr vor.

Ein Grund mehr, die auch sonst überaus lesenswerte Seite Summorum Pontificum zu besuchen, die diesem alten Fest einen sehr schönen Artikel widmet:  

"Kreuzauffindung und Heilsgeschichte": HIER!

Mittwoch, 1. Mai 2019

Tag der Arbeit - mit dem Hl. Joseph


Rerum conditor Deus,  
qui legem laboris humano generi statuisti:  
concede propitius;  
ut, sancti Joseph exemplo et patrocinio, 
opera perficiamus quae praecipis, 
et praemia consequamur quae promittis.  
Per Dominum nostrum ...

O Gott, Du Schöpfer aller Dinge, 
der Du für das Menschengeschlecht das Gesetz der Arbeit aufgestellt hast, 
gib uns die Gnade, 
dass wir nach dem Beispiel des hl. Joseph und unter seinem väterlichen Schutz 
jene Werke ausführen, die Du uns aufträgst, 
und lass uns den Lohn Deiner Verheißungen erlangen.  
Durch unsern Herrn ...

  Oratio vom Hl. Joseph, dem Mann der Arbeit


Bildquelle HIER


Noch ein weiteres Antidoton gegen Frust in der alltäglichen Tretmühle habe ich gefunden bei  P.  Adalbert von Neipperg OSB:
Die Langeweile einer treu fortgesetzten Arbeit ist eines der besten aszetischen Mittel zur Bildung unseres Charakters, wie ich auch immer dafür bin, zuallererst die in unserem täglichen Leben liegenden Heiligungsmittel treu zu benutzen, ehe man sich selbstgewählte Bußen und Abtötungen auswählt. 
Eine Maxime aus echt benediktinischem Geist.

P. Adalbert von der Erzabtei Beuron wurde später Gründungs-Abt von Stift Neuburg bei Heidelberg.
An Weihnachten 1948 starb er als Märtyrer in serbischer Kriegsgefangenschaft.

Mehr über ihn HIER.



Nachtrag:  Zur Geschichte des heutigen Festes siehe HIER.


Samstag, 27. April 2019

Gott klopft an

Judas fragte ihn:  Herr, warum willst du dich nur uns offenbaren und nicht der Welt?  Jesus antwortete ihm:  Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.

Zum Abschluss der Oster-Oktav ein Blick in das letzte Opus magnum unseres verehrten Papa Benedetto: Jesus von Nazareth. *

Das neunte Kapitel des zweiten Teils ("Die Auferstehung Jesu aus dem Tod") schließt mit einer Betrachtung des oben angeführten Berichtes (Einheits-Übersetzung) von der Erscheinung des Auferstandenen:


 

Am Schluss bleibt freilich für uns alle immer wieder die Frage, die Judas Thaddäus im Abendmahlssaal an Jesus gerichtet hat: "Herr, was ist geschehen, dass du dich uns offenbaren willst und nicht der Welt?" (Joh 14,22)  Ja, warum bist du nicht machtvoll deinen Feinden gegenübergetreten, die dich ans Kreuz gebracht haben?  -  so möchten wir fragen. Warum hast du ihnen nicht mit unwiderlegbarer Kraft gezeigt, dass du der Lebendige bist, der Herr über Leben und Tod?  Warum zeigtest du dich nur einer kleinen Schar von Jüngern, deren Zeugnis wir uns nun anvertrauen müssen?
Die Frage betrifft freilich nicht nur die Auferstehung, sondern die ganze Weise der Offenbarung Gottes in der Welt.  Warum nur Abraham  -  warum nicht den Mächtigen der Welt?  Warum nur Israel und nicht unbestreitbar allen Völkern der Erde?
Es ist das Geheimnis Gottes, dass er leise handelt. Dass er nur allmählich in der großen Geschichte der Menschheit seine Geschichte aufbaut.  Dass er Mensch wird und dabei von den Zeitgenossen, von den maßgebenden Kräften der Geschichte übersehen werden kann. Dass er leidet und stirbt und als Auferstandener nur über den Glauben der Seinigen, denen er sich zeigt, zur Menschheit kommen will.  Dass er immerfort leise an die Türen unserer Herzen klopft und uns langsam sehend macht, wenn wir ihm auftun.
Und doch  -  ist nicht gerade dies die göttliche Art?  Nicht überwältigen mit äußerer Macht, sondern Freiheit geben, Liebe schenken und erwecken.  Und ist das scheinbar so Kleine, wenn wir es gut bedenken, nicht das wahrhaft Große?  Geht nicht von Jesus eine durch die Jahrhunderte wachsende Lichtspur aus, die von keinem bloßen Menschen kommen konnte und in der wirklich das Licht Gottes in die Welt hereinleuchtet?  Hätte die Predigt der Apostel Glauben finden und eine weltweite Gemeinschaft aufbauen können, wenn nicht die Kraft der Wahrheit in ihr gewirkt hätte?
Wenn wir den Zeugen wachen Herzens zuhören und uns den Zeichen öffnen, mit denen der Herr sie und sich selbst immer neu beglaubigt, dann wissen wir es:  Er ist wahrhaft auferstanden.  Er ist der Lebende.  Ihm vertrauen wir uns an und wissen, dass wir auf dem rechten Weg sind.  Mit Thomas legen wir unsere Hände in die durchbohrte Seite Jesu und bekennen: "Mein Herr und mein Gott!" (Joh 20,28)


Bleibt zu ergänzen:  Geradezu in  -  scheinbarer, vordergründiger  -   Umkehrung der Bergpredigt: "Klopft an, dann wird euch geöffnet" (Mt 7,7)  weissagt uns der Seher Johannes:
Ich stehe vor der Tür und klopfe an.  Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir." (Apk 3,20)
  

* Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.:  Jesus von Nazareth.  Zweiter Teil: Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung.   Freiburg im Breisgau (Herder) 2011,  S. 301 f.
 

Freitag, 12. April 2019

Wer kommt ins Paradies ... ?

... und wer in die Hölle ?

Die Antwort darauf hat Henryk M. Broder:

Wer einen Benziner oder einen Diesel fährt, kommt eines Tages in die Hölle,  während auf die Nutzer von E-Autos ein Platz im Paradies wartet, an dem sie kostenlos parken und ihre Batterien aufladen können, derweil die Engel ihnen Geschichten von Greta erzählen.  Und so wie früher Ketzer, die nicht an ein Leben nach dem Tode glaubten, an den Pranger gestellt wurden, werden Unbelehrbare, die dem E-Hype nicht trauen, dafür verantwortlich gemacht, dass die Atemluft in den Städten immer schlechter wird.
Welt online, 6.4.2019,  zitiert nach Junge Freiheit 16, 12.4.19, S.2

 

Samstag, 6. April 2019

Werden wir immer dümmer?


Auf diese brennende Frage hat Michael Klonovsky eine, wie immer, stringente Antwort parat: dass, erstens, auf gar keinen Fall sein kann, was nicht sein darf, und, zweitens, wenn doch, wer dafür auf gar keinen Fall verantwortlich sein kann.

Bitte unbedingt HIER klicken!

Samstag, 30. März 2019

Laetare!



Laetare, Ierusalem: et conventum facite, omnes qui diligitis eam.
Freu dich, Jerusalem! Kommt alle zusammen, die ihr es liebt!
Introitus zum vierten Fastensonntag (Is 66,10)



In Gottes Namen  -  machen wir halt weiter.
"Melde mich zurück, wie befohlen!"


Elisabeth Charlotte, duchesse d'Orléans
Oder, wie es meine große Landsmännin Liselotte von der Pfalz,  in einem ihrer (gefühlt)  fünfeinhalb Millionen Briefe, noch präziser formuliert hat:

Ich were erstikt, wenn ich 
dihßes nicht gesagt hette.



Nun denn, mit Gottes Hilfe  -  und in Seinem Namen sowieso:  en avant!






Montag, 21. Mai 2018

Steht fest im Glauben! (1 Kor 16,13)

Die am Grabe des hl. Bonifatius versammelten Bischöfe senden den deutschen Katholiken Gruß und Segen im Herrn. 

Geliebte Diözesanen!
In einer schweren, entscheidenden Stunde wenden sich die Bischöfe mit diesem Hirtenbrief an die deutschen Katholiken. 
...
Aus dem Grabe des hl. Bonifatius erging an uns Bischöfe das Gebot, ein Hirtenwort an die deutschen Katholiken, an Klerus und Volk zu richten, um ihre Seelen gegen die Propaganda eines neuen Heidentums zu stärken, ihre Einheit und ihre Treue zum Heiligen Vater in Rom neu zu festigen und den christlichen Glauben zu bewahren, den der hl. Bonifatius mit seinem Blute bezeugt hat.
...
Stehet fest im Glauben, wenn man Euch sagt:  Religion habe mit Politik nichts zu tun, darum müsse der politische Katholizismus ausgerottet werden.  Wir können nicht alles wiederholen, was wir früher gegen den marxistischen Grundsatz darlegten: "Religion ist Privatsache."  Die Sendboten des Christentums sollten "das Salz der Erde"*  und  "das Licht der Welt "* sein und ihr Licht "vor den Menschen leuchten lassen*.  Die Kirche sollte als "die Stadt auf dem Berge"*  weithin sichtbar in das öffentliche Leben hineinragen.
 ...
Die Gnade sei mit allen, die unsern Herrn Jesus Christus leben, ohne wankend zu werden*.
 * Mt 5,13-15;  Eph 6,24



Annotatiuncula:  Er lässt an Eindeutigkeit wie an Aktualität nichts zu wünschen übrig, dieser Hirtenbrief, nicht wahr?
Dennoch, bzw. gerade darum scheint er vom real-existierenden Deutsch-Katholizismus des 21. Jahrhunderts himmelweit entfernt.  Utopie einer sich erneuernden Kirche der Zukunft?

Wie auch immer  -  das Datum dieses Hirtenwortes der deutschen Bischöfe lautet:  
Fulda, den 20. August 1935.

Der ganze Text ist kostenlos erhältlich in der Schriftenreihe der Aktion Leben e.V., Heft 29: HIER.


* * * * *
Mit diesem Post möchte ich mich von den Lesern und Besuchern dieses Blogs verabschieden   -   so Gott will:  nur für eine gewisse Zeit.
Die "Datenschutz-Grundverordnung", die am kommenden Freitag, den 25.5., in kraft treten wird, birgt für mich als Blogger Risiken, die zumal für einen blutigen Laien wie mich unmöglich abzuschätzen sind. 
Der Kreuzknappe (HIER), der Blogger von Tu Domine (HIER) und auch der Kirchfahrter Archangelus (HIER) haben die neue Lage erkannt und angemessen dargelegt.

Den regelmäßigen Besuchern dieses Blogs, aber auch den nur gelegentlich Hereinschauenden gilt mein herzlicher Dank für wohlwollendes Interesse und für wertvolle Kommentare und Ergänzungen.
Nach sechseinhalb Jahren die Annotatiunculae endgültig einstellen zu müssen, würde mich sehr traurig stimmen. 

Doch es gilt:  nondum omnium dierum sol occidit   -   noch ist nicht aller Tage Abend !

Gottes Segen allen!








Montag, 7. Mai 2018

Relativismus und Wahrheit


Es ist offenkundig, dass der Begriff  Wahrheit unter Verdacht geraten ist.  Natürlich ist richtig, dass er viel missbraucht wurde.  Im Namen der Wahrheit kam es zu Intoleranz und Grausamkeit.  Insofern fürchtet man sich davor, wenn jemand sagt:  Dies ist die Wahrheit,  oder gar: Ich habe die Wahrheit.  Wir haben sie nie, bestenfalls hat sie uns.  Dass man vorsichtig und behutsam damit sein muss, Wahrheit zu beanspruchen, wird niemand bestreiten.  Sie aber einfach als unerreichbar abzutun, wirkt regelrecht zerstörerisch.

Papst Benedikt XVI.

in:  Licht der Welt.  Ein Gespräch mit Peter Seewald.  Herder Vlg. 2010,  S. 69 


Annotatiuncula:  Dieses Zitat möchte ich als Ergänzung zu meinen letzten beiden Beiträgen  (HIER und HIER)  verstanden wissen.
Zum Thema siehe auch HIER.