Donnerstag, 30. Juli 2020

"Die große Maskerade des Bösen ..."

…  hat alle ethischen Begriffe durcheinandergewirbelt.  Dass das Böse in der Gestalt des Lichts, der Wohltat, des geschichtlich Notwendigen, des sozial Gerechten erscheint, ist für den aus unserer tradierten ethischen Begriffswelt Kommenden schlechthin verwirrend;  für den Christen, der aus der Bibel lebt, ist es gerade die Bestätigung der abgründigen Bosheit des Bösen.
Dietrich Bonhoeffer
 

 


Freitag, 24. Juli 2020

Endlich, ...

… endlich einmal hat es einer haarscharf auf den Punkt gebracht:
 

"BABY LIVES MATTER"
 
… und zwar auf der Straße vor einer Abtreibungs-"Klinik".
"Planned Parenthood":  was für ein mieser, verlogener Euphemismus für den größten Massenmord aller Zeiten!
 
 Mehr dazu HIER!

Montag, 13. Juli 2020

Kirche und Zeitgeist

Es gab noch nie eine Gesellschaft, die dermaßen permissiv und zugleich repressiv gewesen wäre.  Alles geht, solange es mit dem Zeitgeist kompatibel ist.  Nicht einmal die Kirchen haben es gewagt, Bedenken gegen das Konzept der "Ehe für alle" anzumelden, eher würden sie jeden Mann und jede Frau exkommunizieren, der/die nicht an den menschengemachten Klimawandel glaubt.
Henryk M. Broder
 
in der Welt vom 24. Juni 


Donnerstag, 2. Juli 2020

Die Priesterweihe der Brüder

 
Am Fest Peter und Paul des Jahres 1951 wurden die beiden  Brüder Georg (links) und Joseph Ratzinger gemeinsam zu Priestern geweiht:  im Dom zu Freising durch Michael Card. Faulhaber.

 
Im kommenden Jahr 2021 hätten sie somit ihr gemeinsames siebzigstes Priester-Jubiläum feiern können.  Es hat nicht sein sollen.
 
Dass sie sich aber vor zwei Wochen in Regensburg ein letztes Mal in diesem irdischen Leben begegnen durften, war eine große Gnade.
 
Msgr.  Georg Ratzinger   R.I.P
 
 
 
Nachruf HIER von M. Hesemann 
 
Nachtrag HIER : die Primiz!
 
 
 Der letzte Gruß (HIER) von Benedikt XVI.
 


Montag, 29. Juni 2020

Ein moderner Christ

Haben da doch unlängst ein paar per Zwangsgebühren überbezahlte ZDF-Pappnasen es tatsächlich fertiggebracht (HIER), dem Volk das Fest Fronleichnam als Totengedenktag zu verkaufen.
Fast ist man schon versucht, angesichts dieses Ausmaßes an Volksverdummung zu resignieren und achselzuckend zur Tagesordnung überzugehen.
 
In eine nochmals andere Dimension gehört allerdings, meine ich, ein Leserbrief, der bei der Redaktion des Magazins CATO, auf dessen diesjährige Oster-Ausgabe bezugnehmend, eingegangen ist:



"Das Titelbild (CATO 3/2020)  mit dem geschächteten Schaf ist geschmacklos und widerwärtig,  gerade für mich als überzeugten, aber modernen Christen."



Dazu fällt einem endgültig nichts mehr ein, nicht wahr?

 
 
Wer mehr oder weniger Mühe hat, das "geschächtete Schaf"  kognitiv einzuordnen, der klicke HIER!


Mittwoch, 24. Juni 2020

Christentum und Weltgeist

 Zwischen Christentum und Weltgeist besteht allzeit ein unversöhnlicher Gegensatz.  Wer es mit der Welt nicht verderben will, wird sicher Christus untreu werden.
 Sel.  Franz Jägerstätter


Zitat HIER gefunden
Zu Fr. Jägerstätter siehe HIER

Freitag, 19. Juni 2020

Rassismus!?

Zur Diskussion der Frage  -  sofern sie denn überhaupt stattfindet  -,  ob "in diesem unserem Lande" (H. Kohl) und anderswo "struktureller Rassismus" herrsche, und wenn ja, was für einer, können die beiden Annotatiunculae  (HIER und HIER) vom vergangenen Herbst vielleicht einen nützlichen Beitrag leisten.
Und auch Meldungen wie diese HIER sollten dabei keinesfalls ausgeblendet werden.
 
Nachtrag: HIER!




 


Dienstag, 16. Juni 2020

Sonntag, 12. April 2020

Victimae paschali laudes ...

… immolent Christiani.
Agnus redemit oves:
Christus innocens Patri
reconciliavit peccatores.
...
 
Alleluia

 
Singt das Lob dem Osterlamme,     bringt es ihm dar, ihr Christen!
Das Lamm erlöst' die Schafe:     Christus, der ohne Schuld war,
versöhnte die Sünder mit dem Vater.
 
(Oster-Sequenz, 1. Str,)

Jan van Eyck, Anbetung des Lammes (Apk 5), Genter Altar (1435) (Link)
 
 
Allen Lesern und Besuchern dieses Blogs
wünsche ich Frieden und Freude
in Christus, dem Auferstandenen!
 
 
 

Montag, 6. April 2020

Gott ist anders


Gott tritt in dieser Welt nicht in Konkurrenz zu den weltlichen Formen der Macht.  Er stellt nicht seine Divisionen anderen Divisionen gegenüber.  Er schickt Jesus auf dem Ölberg nicht zwölf Legionen Engel zu Hilfe  (vgl. Mt 26,53).  Er stellt der lauten, auftrumpfenden Macht dieser Welt die wehrlose Macht der Liebe gegenüber, die am Kreuz  -  und dann in der Geschichte immer wieder  -  unterliegt und doch das Neue, das Göttliche ist, das nun dem Unrecht entgegentritt und Gottes Reich heraufführt.  Gott ist anders  -  das erkennen sie nun.  Und das bedeutet, dass sie nun selbst anders werden, Gottes Art erlernen müssen. 
Papst Benedikt XVI.
(in einer Predigt)

 

Montag, 30. März 2020

Christentum und Gesellschaft

Die Privatisierung der Religion, das heißt ihre Verschlossenheit im individuellen Erleben, fern von der Einwirkung auf die Sozialmoral und auf die Rechtsgestaltung, führt dazu, dass das Christentum  -  und das ist immer noch die Hauptreligion des Abendlandes  -  seine die Öffentlichkeit mitgestaltende Rolle verliert.  Und es führt auch dazu, dass Muslime uns Europäer als ideenlosen, orientierungslosen, abtrünnigen Teil der Menschheit missachten werden.

Andrzej Przylebski,  Botschafter der Republik Polen in Deutschland
(in der März-Ausgabe der Zeitschrift  Cato)

Mittwoch, 25. März 2020

Sancta Corona, ora pro nobis



Nein !!  -  das hier soll keine zynische Geschmacklosigkeit sein!
 
 
Die Hl. Corona gibt es wirklich -  seit beinahe zwei Jahrtausenden !
 
 
Sie gehört zu den frühchristlichen Märtyrern des zweiten bis dritten Jahrhunderts.  Und ihr Name ist die lateinische und feminine Form von Stéphanos:  "Kranz" oder "Krone" (deutsches Lehnwort!).
 
 
 
Über sie schreibt P. Alexander Metz FSSP:
Weniger bekannt dürfte...die Heilige sein, die man vor allem bei Seuchen (!) und Unwettern um ihre Hilfe bittet.  In  der österreichischen Wallfahrtskirche St. Corona am Schöpfl wird die Fürsprecherin in den eben genannten Gefahren verehrt, die Hl. Corona!  -  Da sage noch mal einer, Gott habe keinen Humor!
Alles weitere über sie erfährt man HIER  (auch die Antwort auf die Frage, warum die Hl. Corona als Attribut zwei Palmen in Händen hält)


Samstag, 21. März 2020

S. Pater Benedicte, ora pro nobis



Bildquelle HIER
 

 
Intercessio nos, Domine,
beati Benedicti Abbatis commendet: 
ut, quod nostris meritis non valemus,
eius patrocinio assequamur.  Per Dominum …
 
Die Fürsprache des heiligen Abtes Benedikt möge uns,
so bitten wir, Herr, Dir anempfehlen,
damit wir, was wir durch unsere Verdienste nicht vermögen,
durch seinen Beistand erlangen. 
Durch unseren Herrn … 
 

Oratio vom Fest des Hl. Benedikt
 







 


Mittwoch, 12. Februar 2020

Berufung und Nachfolge

Keiner wird gezwungen, Priester zu werden.  Die Berufung ist eine Einladung Gottes zur besonderen Nachfolge, wie damals gegenüber den Aposteln.  Die Kirche braucht großherzige Männer, welche ihr freudiges "Ja" zu diesem Ruf sprechen.  Funktionäre haben wir genug.
P. Bernhard Gerstle FSSP

in seinem Editorial zum Informationsblatt der Priesterbruderschaft St. Petrus, Februar 2020 (siehe HIER)
P. Gerstle ist Distriktsoberer für den deutschsprachigen Raum der FSSP.


Samstag, 8. Februar 2020

Wir lieben Europa!


Ich möchte, dass der Brexit eine Debatte im übrigen Europa in Gang setzt.  Was wollen wir von Europa?  Wenn wir Handel, Freundschaft, Zusammenarbeit und Gegenseitigkeit wollen, brauchen wir keine Europäische Kommission.  Wir brauchen auch keinen Europäischen Gerichtshof,  wir brauchen diese Institutionen und all ihre Macht nicht.  Und ich kann Ihnen versprechen,  sowohl in der UKIP als auch in der Brexit-Partei:  Wir lieben Europa,  wir hassen nur die Europäische Union.  So einfach ist das.  Ich hoffe, dies ist der Anfang vom Ende dieses Projekts.
Also sprach Nigel Farage in seiner fulminanten Abschiedsrede* im EU-Parlament am 29. Januar 2020.

Thank you very much, Mr. Farage!  Sie sprechen uns voll und ganz aus der Seele.
Ja  -  so einfach ist das!  Und man kann nur hoffen, dass es möglichst bald überall durchdringt.


Eines bleibt noch zu ergänzen:

Das wirklich Allerletzte, was wir brauchen, ist ein zentralistisches, sozialistisches, atheistisches EU-Machtkartell, welches sich einbildet, das christliche Erbe dieses Kontinents ungestraft in die Tonne treten zu können.
"Europa wird christlich sein  -  oder es wird nicht sein!"  (Otto von Habsburg)

Die bewegende Entstehungsgeschichte der Europa-Flagge lese man HIER nach!

Die Frau mit Mondsichel und Sternenkranz aus der Offenbarung des Hl. Johannes (12,1) wird in der katholischen Tradition von jeher mit der Muttergottes, der Immaculata identifiziert.  
Ihr Bild auf der Anna-Säule zu Innsbruck habe ich HIER gefunden.

Siehe auch HIER und HIER!  - 
Und auch HIER -  es reicht allmählich!


*Fundstelle des Rede-Zitats:  Junge Freiheit  7/20, S. 2