Montag, 13. Mai 2013

Eine furiose Attacke ...

... gegen die political correctness reitet auf  FOCUS-online ein Kommentator, der sich zum Münchner "NSU-Prozess" äußert:

Akif Pirincci  fragt:  "Warum nicht gleich türkische Richter in deutschen Gerichtssälen?"
Und natürlich kann man völlig zu recht fragen:  Wäre von einem deutschen Autor ein solcher publizistischer Husarenritt denkbar?

Und:  Warum nicht?



Samstag, 11. Mai 2013

"Solange du noch lebst ..."

Tue nicht, als wenn du Tausende von Jahren zu leben hättest.  Der Tod schwebt über deinem Haupte.  Solange du noch lebst, solange du noch kannst, sei ein rechtschaffener Mensch.
 Marc Aurel,  Eis heauton  IV 17


Freitag, 10. Mai 2013

"Geist der Verzagtheit"

Es gibt wohl kein deutlicheres Symptom für die historische Krise, in der das Christentum in Deutschland steckt, als die Tatsache, dass Zeitgenossen, die der Geistesverwirrung des Gender-Wahns offenbar völlig verfallen sind, sich nicht nur als Christen betrachten und Mitglieder einer Kirche sind, sondern sich auch noch Theologen nennen und in der Kirche das Wort führen. 
Frauen und Männer können mehrere Liebesbeziehungen gleichzeitig führen und dabei ethisch verantwortlich handeln sowie auf der Basis christlicher Werte leben. Diese Meinung vertrat ... die Theologin Eske Wollrad (Hannover) auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg.
Da verschlägt es einem schon die Sprache.   Ihrem Aberwitz die Krone aufgesetzt hat die gute Frau allerdings, als sie ...
... beklagte, dass die Kirche zu sehr im Geist der Verzagtheit lebe und meine, alles bewahren zu müssen. Genau das Gegenteil sei der richtige Weg,
Abgesehen von dem inhaltlichen Unfug dieses Geschwätzes scheint der Dame völlig zu entgehen, dass mittlerweile ausgesprochener Löwenmut dazu gehört, sich zu diesem "Geist der Verzagtheit" zu bekennen!





Mittwoch, 8. Mai 2013

Vatertag


Eine "nüchterne" Bestandsaufnahme:
Zu viel Alkohol: An Christi Himmelfahrt verdreifacht sich die Anzahl der Alkoholunfälle.  Laut Statistischem Bundesamt gab es 2012  292 Unfälle, bei denen mindestens ein Beteiligter unter Alkoholeinfluss stand.  Sonst gebe es im Schnitt 108 Alkoholunfälle täglich.  Damit sei der morgige Vatertag zusammen mit dem Neujahrstag in punkto Alkohol der unfallträchtigste Tag des Jahres. (dpa)        Hervorh. von Sev.
DIE RHEINPFALZ  vom  8.5.2013,  Rubrik  "Kurz gemeldet"

 Kommentar über"flüssig",  oder?



Update: HIER bei kath.net




   

Montag, 6. Mai 2013

Neues aus Speyer

... genauer: aus der Diözese Speyer, wo vergangene Woche, am 1. Mai, die Diözesanwallfahrt zum Hl. Philipp von Zell eröffnet wurde. Dieser erste Pilgertag wurde von Gläubigen, die sich der traditionellen Liturgie verbunden wissen, organisiert und fand seinen Höhepunkt in einem Hochamt im Ritus der Außerordentlichen Form.  
Als besondere Ehrengäste nahmen teil und wirkten mit zwei Bischöfe und ein Nachfahre der Kurfürsten von der Pfalz !   




Samstag, 4. Mai 2013

Wer sündigt, ...

... versündigt sich an sich selbst;  begangenes Unrecht fällt auf den Urheber zurück, indem er sich selbst verschlechtert.
Marc Aurel,  Eis heauton IX 4


Freitag, 3. Mai 2013

Les veilleurs - Die Wächter


Nachlese und Vorschau:


Die Frankfurter Allgemeine vom 24.4.13 berichtet unter der Überschrift "Homo-Ehe: Jung, konservativ, dagegen":

Viele Franzosen, die das Projekt der "Ehe für alle" ablehnen, sind unter dreißig.  Allabendlich treffen sich einige von ihnen unter den Augen der Polizei vor dem Invalidendom in Paris.  Sie nennen sich selbstbewußt "die Wächter".
"Les jeunes veilleurs"  -  ein Zeichen der Hoffnung für Europa!


Eher hoffnungslos stimmt hingegen die Stellungnahme eines deutsch-katholischen Spitzenfunktionärs zu den revolutionären Vorgängen in Frankreich.

Aber es geht weiter: Auch für dieses Wochenende hat Frankreich (HIER) sich einiges vorgenommen!




Mittwoch, 1. Mai 2013

Innovation

Zum Gähnen langweilig findet, natürlich zu Recht, Laurentius das, was auf deutsch-katholischen Diözesanversammlungen oder auch bei kfd und ZdK so alles diskutiert, gefordert und sonstwie zum Besten gegeben wird.  
Und er hat ein paar ausgezeichnete Anregungen parat für Zeitgenossen, die wirklich "innovativ" katholisch sein wollen:  HIER bei Superpelliceum!


Dienstag, 30. April 2013

Entscheidungen

Wenn der Übermensch des einundzwanzigsten Jahrhunderts sich zum Herrn über Leben und Tod aufschwingt, dann klingt das etwa so:
Seit fast einem Jahrhundert hat ein Kernprinzip alles gesteuert, was Sie tun:  dass es Frauen gestattet sein soll, ihre eigenen Entscheidungen über ihre eigene Gesundheit zu treffen.           Hervorh. von mir. Sev.

Und wenn dann der Redner diese seine Laudatio auf den weltweit größten Abtreibungskonzern mit folgenden Worten schließt:
Thank you, Planned Parenthood.  God bless you!          Hervorh. von mir. Sev.
... dann bläht  die ungeheuerliche Lüge,  auf der sein ganzes Denken  aufbaut  ("Entscheidung über Gesundheit ..."), sich auf zu einer monströsen Blasphemie !

Ihr habt den Teufel zum Vater, und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an.  Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm.  Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge.     Johannes 8,44






Samstag, 27. April 2013

Hl. Petrus Canisius


Frühjahr 1521, Reichstag zu Worms, Schicksalsstunde der Reformation.  Zeitgleich wird in Nymwegen, damals zum Erzbistum Köln gehörend, Peter de Hondt geboren, der seinen Namen in Petrus Canisius  (canis = Hund) latinisierte und als erster Deutscher bzw. Niederländer in die Societas Jesu aufgenommen wurde.  Über den "Zweiten Apostel der Deutschen", ohne dessen gewaltiges Lebenswerk die "Katholische Reform" in Mitteleuropa wohl nicht möglich geworden wäre, habe ich bereits vor einem Jahr etwas ausführlicher geschrieben.
Heute hat Sacerdos Viennensis diesem großen Heiligen, der auch Schutzpatron der Diözese Innsbruck ist, einen schönen Post  gewidmet, mit nebenstehendem und weiteren eindrucksvollen Bildern aus dem Dom St. Jakob und aus der Hofkirche zu Innsbruck.



 Deus, qui ad tuendam catholicam fidem beatum Petrum Confessorem tuum vitute ac doctrina roborasti: concede propitius;  ut eius exemplis et monitis errantes ad salutem resipiscant, et fideles in veritatis confessione perseverent. Per Dominum ...

O Gott, Du hast Deinen hl. Bekenner Petrus zum Schutze des katholischen Glaubens an Tugend und Wissen stark gemacht;  so gib denn gnädig, dass die Irrenden durch sein vorbildliches Leben und sein Mahnwort wieder zur Einsicht kommen und zum Heile zurückkehren, und dass die Gläubigen im Bekenntnis der Wahrheit standhaft verharren. Durch unsern Herrn ...
Oratio zum Fest des Hl. Petrus Canisius




Freitag, 26. April 2013

Dienstag, 23. April 2013

Beatus Georgius Martyr

 Deus, qui nos beati Georgii Martyris tui meritis et intercessione laetificas: 
concede propitius;  ut, qui tua per eum beneficia poscimus dono tuae gratiae consequamur. 
Per Dominum nostrum ...

Gott, du erfreuest uns durch die Verdienste und die Fürsprache Deines Hl. Martyrers Georg;  verleihe gnädig, dass wir Deine Wohltaten, die wir durch ihn erbitten, als Geschenk Deiner Gnade erlangen. Durch unsern Herrn ...
 (Oratio zum Gedächtnis des Hl. Georg) 




Zu den großartigsten künstlerischen Darstellungen des Hl. Georg gehört sicher die Reiterstatue des Drachentöters über dem Hochaltar der Benediktiner-Abteikirche St. Georg zu Weltenburg an der Donau. Links davor ist der zweite Kirchenpatron St. Martin und rechts der Hl. Maurus dargestellt, und zwar als Namenspatron des Bauherrn der Kirche, Abt Maurus I. Bächl, mit dessen Gesichtszügen.
Die maßgeblichen Künstler bei der Errichtung und Ausgestaltung dieser herrlichen Barockkirche (1716-39)  waren die Brüder Cosmas Damian  (Architekt und Maler) und Egid Quirin Asam (Bildhauer und Stukkateur).






Sonntag, 21. April 2013

Hl. Bruder Konrad von Parzham



"Mir fehlt darin der Bruder Konrad", sagte Pius XI. fast barsch, als er die Liste vorgesehener Heiligsprechungen prüfte; "Bruder Konrad ist ein großer Heiliger".  Was fand der hochgebildete Papst mit seinem  -  allein schon aufgrund seiner früheren wissenschaftlichen Tätigkeit als Kirchenhistoriker  -  weiten Horizont an dem von einem weltabgelegenen bayrischen Bauernhof stammenden Kapuzinerbruder?  Der Nachfolger des Apostels Petrus in seiner männlich-nüchternen Art, der aller Schein zuwider war, hatte wohl besonderes Gespür und geistliche "Witterung", dass am völlig unscheinbaren Leben dieses Mannes alles lauter war, durch und durch echt, hochkarätig.  Und der Hirte der Weltkirche, der das Weltgeschehen in seinen wahren Zusammenhängen verstehen gelernt hatte und auf eine letzte Konfrontation von Christentum und Atheismus (marxistischer und nazistischer Prägung) sich zuspitzen sah, wusste aus der Schule des Evangeliums, dass Gott seit je das Kleine erwählt, um die Welt zu retten.  
(Emil Spath)

Im Jahre 1818, dem Geburtsjahr von Karl Marx, erblickte auch der Bauernsohn Johannes Birndorfer in Parzham unweit Passau das Licht der Welt.  Nachdem er, mit dem Ordensnamen Konrad, in das Kapuzinerkloster Altötting eingetreten war, versah er vier Jahrzehnte lang den Dienst des Pförtners, bis wenige Tage vor dem Ende seines irdischen Daseins am 21. April 1894.

Die oben abgebildete Sandstein-Statue (vor der Pfarrkirche St. Martin im südpfälzischen Ottersheim) ist ein anrührendes Beispiel dafür, dass der Hl. Bruder Konrad, vor allem wegen seiner bäuerlichen Herkunft, von der einfachen Landbevölkerung immer ganz besonders verehrt wurde.  Oft wird er auch dargestellt, wie er Kindern ein Stück Brot schenkt, ein Hinweis auf seine unzähligen Dienste der Nächstenliebe an der Klosterpforte.  Dies kommt in der Oratio zum Tage wunderbar zum Ausdruck:

O Gott, du wolltest, dass die Pforte Deiner Barmherzigkeit den Gläubigen offenstehe;  daher bitten wir Dich flehentlich:  teile auf die Fürsprache Deines heiligen Bekenners Konrad Gaben für die Zeit und für die Ewigkeit an uns aus.  Durch unsern Herrn...




Textzitat aus:  E. Spath (Hrsg.), Deutsche Glaubenszeugen.  Freiburg/Br.  1980












Samstag, 20. April 2013

Die unsägliche Doppelmoral ...

... unseres politischen Establishments, speziell unserer verehrten Frau Bundesjustizministerin  (Sie wissen schon, die mit dem überlangen Bindestrich-Namen ...)  bringt Cicero haarscharf auf den Punkt.




Theater und Dummheit

Über das steuergeldersubventionierte zeitgenössische deutsche Theater im allgemeinen und das Hamburger Thalia-Theater im besonderen gibt es HIER ein paar interessante Gedanken zu lesen.
Gar nicht so dumm ...!