Otto von Bismarck
Samstag, 21. September 2013
Wahlen und Lügen
Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.
Donnerstag, 19. September 2013
Knüppeldick ...
... kommt es offenbar jetzt in der Endphase des Wahlkampfes für die Kinderf deutsche Pro-Pädophilie-Partei Bündnis 90/Die Grünen.
Gut so. Die Demaskierung war längst überfällig. Und ist überdies eine späte Rechtfertigung und Genugtuung etwa für Bischof Walter Mixa, der es vor gut drei Jahren gewagt hatte - und so was geht aber auch gar net in diesem unserem Lande, gell? - eine schlichte, wenn auch politisch inkorrekte, historische Wahrheit offen auszusprechen und den sexuellen Kindesmissbrauch in und außerhalb der Kirche mit der von den "Achtundsechzigern" forcierten "sexuellen Revolution" in Verbindung zu bringen.
Wofür er von der grünen Frau Roth und Konsorten gnadenlos niedergemacht wurde.
Man lese hierzu Diesen exzellenten Beitrag von Cinderella.
Hach ja. Was einem katholischen Christenmenschen, der wir doch sein wollen, so gar nicht ansteht, ist hämische Schadenfreude.
Neinnein! Lasset uns, wie weiland Don Camillo (wenn Genosse Peppone mal wieder so richtig voll auf die Nase geflogen war) ihr wacker widerstehen!
Eines aber darf uns niemand verwehren: ein befriedigtes Schmunzeln darüber, dass ein Wort aus der Hl. Schrift sich wieder einmal bewahrheitet hat. Was lesen wir da im Buch der Sprichwörter?
Gut so. Die Demaskierung war längst überfällig. Und ist überdies eine späte Rechtfertigung und Genugtuung etwa für Bischof Walter Mixa, der es vor gut drei Jahren gewagt hatte - und so was geht aber auch gar net in diesem unserem Lande, gell? - eine schlichte, wenn auch politisch inkorrekte, historische Wahrheit offen auszusprechen und den sexuellen Kindesmissbrauch in und außerhalb der Kirche mit der von den "Achtundsechzigern" forcierten "sexuellen Revolution" in Verbindung zu bringen.
Wofür er von der grünen Frau Roth und Konsorten gnadenlos niedergemacht wurde.
Man lese hierzu Diesen exzellenten Beitrag von Cinderella.
Hach ja. Was einem katholischen Christenmenschen, der wir doch sein wollen, so gar nicht ansteht, ist hämische Schadenfreude.
Neinnein! Lasset uns, wie weiland Don Camillo (wenn Genosse Peppone mal wieder so richtig voll auf die Nase geflogen war) ihr wacker widerstehen!
Eines aber darf uns niemand verwehren: ein befriedigtes Schmunzeln darüber, dass ein Wort aus der Hl. Schrift sich wieder einmal bewahrheitet hat. Was lesen wir da im Buch der Sprichwörter?
Wer eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. ... Eine verlogene Zunge führt zum Zusammenbruch, ein heuchlerischer Mund verursacht den Sturz. (26, 27f)
Montag, 16. September 2013
Grüner Irrsinn
Ein wenig Wahlkampf auf diesem Blog muss doch noch sein (aber wirklich nur un tout petit peu ...)
Also:
Wer DAS HIER und DAS HIER erst einmal gründlich zur Kenntnis genommen hat und danach noch imstande ist, dem grünen Gelichter seine Wählerstimme zu geben, der muss - sagen wir mal - schon ziemlich heftig mit dem Klammerbeutel gepudert sein.
Also:
Wer DAS HIER und DAS HIER erst einmal gründlich zur Kenntnis genommen hat und danach noch imstande ist, dem grünen Gelichter seine Wählerstimme zu geben, der muss - sagen wir mal - schon ziemlich heftig mit dem Klammerbeutel gepudert sein.
Samstag, 14. September 2013
"Partei ohne Herz"
Prof. Dr. Werner Münch, gebürtiger Westfale, war 1991-93 Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt.
Auf dem Kongress "Freude am Glauben" des Forum Deutscher Katholiken hat er kürzlich in Augsburg einen Vortrag zum Thema "Den Glauben mutig bekennen" gehalten.
Auf dem Kongress "Freude am Glauben" des Forum Deutscher Katholiken hat er kürzlich in Augsburg einen Vortrag zum Thema "Den Glauben mutig bekennen" gehalten.
In einem Gespräch mit Katrin Krips-Schmidt zur bevorstehenden Bundestagswahl (Die Tagespost v. 7.9.13, S.5) stellt Werner Münch seine heutige Sicht auf die Christlich-Demokratische Union dar, aus der er 2009 nach 37 Jahren Mitgliedschaft ausgetreten war, und macht dabei einige bemerkenswerte Aussagen, so u.a. die, ...
... dass alle Positionen, die ein eindeutig christliches Wertefundament verlangen, von der CDU in ihrer offiziellen Politik nicht mehr vertreten werden. Das gilt insbesondere für das Thema "Ehe und Familie", das gilt für alle Lebensschutzfragen - von der Abtreibung über die Präimplantationsdiagnostik bis zur Suizidbeihilfe. Übrigens waren diese beiden Punkte - Ehe und Familie und der Lebensschutz - wesentliche Gründe, warum ich der CDU beigetreten bin. Die CDU hat ihr Herz verloren. Eine Partei ohne Herz mag ich nicht. ...
Auf die Frage, wie Christen sich denn am Wahlsonntag verhalten sollten, kam ebenfalls eine klare Antwort:
Als überzeugter Demokrat muss ich ... sagen: Eine Nichtwahl gibt es für mich nicht in einer Demokratie. ...Und er zeigt diverse legitime Optionen auf, von der Stimme für die CDU als "kleinstes Übel" über die Beschränkung auf die Erst- und Verzicht auf die Zweitstimme bis zur "Proteststimme" für eine kleine Partei, mit deren Programm man sich identifiziert.
Werner Münch, so scheint mir, gehört zu den Politikern mit Herz, für die nicht nur in der Merkel-CDU kein Platz mehr ist. Und die unser Land so bitter nötig hat.
Bildquelle: DIE TAGESPOST
Update: Martin Lohmanns Austritt aus der CDU: HIER
Mittwoch, 11. September 2013
Sagenhaft!
Neues von unserem messias-gleichen Friedensnobelpreisträger:
Also sprach Mr. B.O.:
Also sprach Mr. B.O.:
Uns allen hilft es, wenn wir innehalten, beten und auf den Schöpfer hören. (sic!)(Neben weiteren ähnlichen Zitaten gefunden HIER nochmals bei Bellfrell.)
Und das von einem fanatischen Verfechter der Abtreibungs- wie auch der Homo-Ideologie!
Da bleibt einem, wie man früher so zu sagen pflegte, die Spucke weg.
Montag, 9. September 2013
Pray for peace - or ...
... pray for Obama ?
Dass man das eine tun kann, ohne das andere zu lassen, zeigt Bellfrell überzeugend auf.
Wobei er für Mr. Backaroma - äh - Barack Obama auch gleich das richtige Gebetsanliegen parat hat. Nebst einem triftigen Argument dafür, dass es mit der US-amerikanischen Demokratie à la Obama nicht mehr allzu weit her ist: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte ..."
(Kompliment an die KRONE-Zeitung!)
(Kompliment an die KRONE-Zeitung!)
Samstag, 7. September 2013
Wahlkampf ...
... ist ja nun wirklich nicht mein Ding. Aber an gelungener Realsatire kommt man halt einfach nicht vorbei.
Und wie könnte man vollends als reaktionärer alter Sack, der ich bin, eine Steilvorlage wie diese hier ignorieren?
Achtung, Hinweis: Auf den grünen Aufklebern steht:
SEXY & INTELLIGENT
(echt jetzt!!!)
Gefunden im Deutschland-Magazin der Deutschen Konservativen e.V.
Donnerstag, 5. September 2013
"Die Lebenskunst ..."
... hat mit der Fechtkunst mehr Ähnlichkeit als mit der Tanzkunst, insofern man auch auf unvorhergesehene Streiche gerüstet sein und unerschütterlich fest stehen muss.
Marc Aurel, Eis heautón VII 61
Dienstag, 3. September 2013
Begegnung auf der Brücke
Die Jungfüchse haben bereits eifrig und begeistert von einer gemeinsamen Bodensee-Ferienfahrt mit ihrem Altfuchs berichtet und wie wir auf der Heimfahrt in Calw Station machten, dem Städtchen im Nagold-Tal, mit dem mich seit Jahrzehnten besondere Erinnerungen verbinden.

Die alte Nagold-Brücke schmückt eine St.-Nikolaus-Kapelle, ein liebenswertes Relikt aus der vor-reformatorischen Zeit der Heiligenverehrung in dieser sonst bis in die Knochen protestantischen Gegend.
Sicher steht die Kapelle in Beziehung zu dem in diesem Tal ehemals bedeutenden Gewerbe der Flößer.
Und wie es so geht, mitten auf der Brücke hatte ich eine denkwürdige Begegnung mit diesem freundlichen älteren Herrn.
Unser kurzer, aber intensiver Smalltalk vermittelte mir einen Eindruck von der außergewöhnlichen Lebensklugheit, Bildung, Belesenheit und poetischen Begabung meines Gesprächspartners.
Leider versäumte ich, ihn nach seinem Namen zu fragen.
Ich erinnere mich lediglich, dass er von Calw als von seiner Heimatstadt sprach.
Und an diese von ihm zitierten nonchalanten Verse (wie recht er doch hat, der Gute):
Die Jugend ist entflohn,
man ist nicht mehr gesund.
Es drängt die Reflexion
sich in den Vordergrund.
Samstag, 24. August 2013
Bayrische Impressionen (3)
Erster und zweiter Teil HIER
Dritter Tag: "Stat Crux Dum Volvitur Orbis." *
Dritter Tag: "Stat Crux Dum Volvitur Orbis." *
Ein Juwel der Klosterkultur und der Barock-Kunst durfte am Heimweg keinesfalls links liegen gelassen werden:
die Kartause Buxheim im bayrischen Allgäu, nahe Memmingen.
"Die große Stille"
Der Große Kreuzgang verband in der Kartause die Kirche mit den einzelnen Zellen-Häuschen der Mönche.
Wie in den Zisterzienser-Kirchen trennt auch hier ein Lettner (Chorschranke) den Chor der Priestermönche von dem der Laienbrüder. Zwischen beiden, unter dem Lettner, quert der Kreuzgang die Kirche.
Im Priesterchor birgt die Kartausenkirche Mariä Himmelfahrt zwei überragende Werke des Früh- und des Hochbarock:
den Hochaltar, geschaffen mitten im Dreißigjährigen Krieg (1631 !) von Sigmund und David Heschler aus Ulm ...
... und das Chorgestühl - ein wahres Weltwunder der Holzbildhauer-Kunst des Tirolers Ignaz Waibl (1687-91), ...
... das allein schon einen Besuch in Buxheim wert ist!
Neben den genannten Künstlern waren vor allem Angehörige der Familie Zimmermann in Buxheim tätig.
Auch die notorischen Putten-Fans in- (*räusper*) und außerhalb der Blogoezese kommen hier natürlich voll auf ihre Kosten.
Hier nur zwei von geschätzten zweitausend Exemplaren:
ein entzückendes Kinderköpfchen am Chorgestühl zwischen zwei heiligen Ordensgründern ...
... und ein kleiner, tapferer Gebälkträger am Lettner ...
Vor vier Jahrzehnten hat der Heimatdienst Buxheim e.V. begonnen, die seit der Säkularisation heruntergekommene Kartause liebevoll zu restaurieren und zu einem vorbildlichen Museum auszubauen - eine großartige, überaus anerkennenswerte Leistung für die Denkmalpflege!
Hier erfährt der Besucher alles über den Kartäuser-Orden: vom Ordensgründer, dem Hl. Bruno, und der Grande Chartreuse über die Verbreitung des Ordens in Europa und der Welt, über die Geschichte Buxheims selbst, das Alltagsleben der Mönche in ihren Klausen, bis zu der Frage, wie etwa die Kartäuser-Nelke zu ihrem Namen gekommen ist.
Mein persönlicher Eindruck - vielleicht täusche ich mich - ist, dass Buxheim noch viel zu wenig bekannt ist. Ich selber habe es vor zwei Jahren eher zufällig im Auto-Atlas entdeckt.
Sollte ich mit diesem Beitrag den einen oder anderen Freund der Sakralkunst oder der Klostergeschichte zu einem Besuch animiert haben, würde es mich freuen.
Zu erreichen ist die Kartause per Auto ganz bequem über die A 96, Abfahrt Memmingen-Nord, von dort der Ausschilderung folgend, in knapp 15 Minuten.
* "Stat Crux, dum volvitur orbis - Es steht das Kreuz, während die Welt sich dreht": Wahlspruch des Kartäuser-Ordens
Die Fotostrecke enthält neben eigenen Bildern auch solche aus dem hervorragend gestalteten Kunst-Führer: Buxheim - Kartause und Pfarrkirche von Karl Pörnbacher, Kunstverlag Josef Fink 2009, mit Fotos von Erwin Reiter und dem Heimatdienst Buxheim e.V.
die Kartause Buxheim im bayrischen Allgäu, nahe Memmingen.
"Die große Stille"
Der Große Kreuzgang verband in der Kartause die Kirche mit den einzelnen Zellen-Häuschen der Mönche.
Wie in den Zisterzienser-Kirchen trennt auch hier ein Lettner (Chorschranke) den Chor der Priestermönche von dem der Laienbrüder. Zwischen beiden, unter dem Lettner, quert der Kreuzgang die Kirche.
Im Priesterchor birgt die Kartausenkirche Mariä Himmelfahrt zwei überragende Werke des Früh- und des Hochbarock:
den Hochaltar, geschaffen mitten im Dreißigjährigen Krieg (1631 !) von Sigmund und David Heschler aus Ulm ...
... und das Chorgestühl - ein wahres Weltwunder der Holzbildhauer-Kunst des Tirolers Ignaz Waibl (1687-91), ...
... das allein schon einen Besuch in Buxheim wert ist!
Neben den genannten Künstlern waren vor allem Angehörige der Familie Zimmermann in Buxheim tätig.
Auch die notorischen Putten-Fans in- (*räusper*) und außerhalb der Blogoezese kommen hier natürlich voll auf ihre Kosten.
Hier nur zwei von geschätzten zweitausend Exemplaren:
ein entzückendes Kinderköpfchen am Chorgestühl zwischen zwei heiligen Ordensgründern ...
... und ein kleiner, tapferer Gebälkträger am Lettner ...
Vor vier Jahrzehnten hat der Heimatdienst Buxheim e.V. begonnen, die seit der Säkularisation heruntergekommene Kartause liebevoll zu restaurieren und zu einem vorbildlichen Museum auszubauen - eine großartige, überaus anerkennenswerte Leistung für die Denkmalpflege!
Hier erfährt der Besucher alles über den Kartäuser-Orden: vom Ordensgründer, dem Hl. Bruno, und der Grande Chartreuse über die Verbreitung des Ordens in Europa und der Welt, über die Geschichte Buxheims selbst, das Alltagsleben der Mönche in ihren Klausen, bis zu der Frage, wie etwa die Kartäuser-Nelke zu ihrem Namen gekommen ist.
Mein persönlicher Eindruck - vielleicht täusche ich mich - ist, dass Buxheim noch viel zu wenig bekannt ist. Ich selber habe es vor zwei Jahren eher zufällig im Auto-Atlas entdeckt.
Sollte ich mit diesem Beitrag den einen oder anderen Freund der Sakralkunst oder der Klostergeschichte zu einem Besuch animiert haben, würde es mich freuen.
Zu erreichen ist die Kartause per Auto ganz bequem über die A 96, Abfahrt Memmingen-Nord, von dort der Ausschilderung folgend, in knapp 15 Minuten.
* "Stat Crux, dum volvitur orbis - Es steht das Kreuz, während die Welt sich dreht": Wahlspruch des Kartäuser-Ordens
Die Fotostrecke enthält neben eigenen Bildern auch solche aus dem hervorragend gestalteten Kunst-Führer: Buxheim - Kartause und Pfarrkirche von Karl Pörnbacher, Kunstverlag Josef Fink 2009, mit Fotos von Erwin Reiter und dem Heimatdienst Buxheim e.V.
Donnerstag, 22. August 2013
Schäm dich, Berlin!
Josef Bordat untersucht die religiös-weltanschauliche Neutralität der Berliner Kommunalpolitik und kommt zu einem erschütternden Ergebnis: "Soviel Buckeln vor der Kirche! Und das nach 300 Jahren Aufklärung!"
Mittwoch, 21. August 2013
Bayrische Impressionen (2)
Zweiter Tag: "München leuchtet ..."
Ein Kontrastprogramm zum Ammersee war die Landeshaupt- und Residenzstadt, unser nächstes Ziel.
Vom Ammersee aus ist München mit der S-Bahn-Linie 8 (Herrsching) mühelos zu erreichen. Vom Hauptbahnhof führte die Wanderung über Stachus und Karlstor in die Neuhauser Straße,
wo wir unmöglich an der Bürgersaal-Kirche vorbeigehen konnten, ohne beim Seligen Pater Rupert Mayer vorbeizuschauen.
Buntes Altstadt-Leben zu Füßen des Liebfrauen-Domes:
Ganz und gar unorthodox, aber historisch korrekt ("Bayern und Pfalz - Gott erhalt's") war die Einkehr in der ...
... Pfälzer Weinstube in der Residenz (gerade vis-à-vis von der Theatinerkirche)
Rechts im Bild mein alter Kommilitone und Weggefährte Jürgen
Dem weltberühmten Hofbräuhaus hingegen statteten wir nur einen Kurzbesuch ab.
(Ruhiger und beschaulicher sitzt man im Weissen Brauhaus im Tal !)
Ein weniger bekanntes Highlight des Münchner Kulturlebens verbirgt sich im Isartor:
das "Karl-Valentin-Musäum" (sic!),
gewidmet dem Wirken des Allround-Genies und seiner Partnerin Liesl Karlstadt.
Bekanntlich war ja das Münchner Original Karl Valentin nicht nur der Experte schlechthin für höheren (und tieferen !) Blödsinn, ...
"... im Übereifer des Ausbaus dieses Musäums gipste sich dieser Münchner Maurer selbst ein ..."
... sondern hatte auch in gesellschafts- und kulturpolitischen Fragen ein gewichtiges Wort mitzureden:
Kurze Bemerkung am Rande:
Sollte ich bei den diversen blogoezesanen Kunst-Debatten hier und da einmal versäumt haben, meinen Senf dazuzugeben, so möchte ich das hiermit ultimativ nachholen - indem ich mich nämlich dem Karl Valentin vollinhaltlich anschließe!;-)
Hier schlägt das Herz Alt-Münchens: Viktualienmarkt mit Altem Rathaus und St. Peter (links):
... wo übrigens, ebenso wie nebenan in St. Peter, keine Spur von einem "Volks-Altar" zu entdecken ist ... (??!!) ...
Erster Teil HIER - Fortsetzung folgt!
Montag, 19. August 2013
Zum Thema "Lateinische Messe" ...
... habe ich jedenfalls selten etwas so Eindringliches und Berührendes gelesen wie das HIER bei et nunc.
Samstag, 17. August 2013
Bayrische Impressionen
Von einer kurzen, aber schönen, erfüllenden Ferienreise nach Oberbayern habe ich vergangene Woche ein paar Bilder mitgebracht.
Standquartier war Schondorf am Westufer des Ammersees, von wo das gegenüberliegende Herrsching mit dem Schiff zu erreichen ist. Hoch über dem See das erste Ziel: Andechs - Bayerns Heiliger Berg!
Am Landesteg in Herrsching: Die beiden Schaufelrad-Dampfer "Dießen" (Baujahr 1908!) und "Herrsching". Außen pure Nostalgie, innen allerneuste High-Tech! (Zum Glück war es an diesem Tag nur vorübergehend so bewölkt wie auf diesem Bild.)
Geheimtipp: der schöne Biergarten des Hotels "Seehof", gleich nebenan am Seeufer, mit einem Angebot an exzellenten Fischgerichten.
Von Herrsching aus hat man die Wahl zwischen zwei Wanderwegen, gemächlich ansteigend, zum Kloster Andechs.
Ein Naturwunder am Kiental-Wanderweg.
Nach längstens fünf Viertelstunden ist das Ziel erreicht: das Kloster, Anno Domini 1455 von Herzog Albrecht III. von Bayern als Benediktiner-Abtei errichtet, heute als Priorat der Abtei St. Bonifaz in München angegliedert.
Die Kloster- und Wallfahrtskirche Hll. Nikolaus und Elisabeth mit ihren beiden Hauptaltären (übereinander!) und vier Seitenaltären. Inbegriff barocker Frömmigkeit und Sinnenfreude.
Die Kirchenpatronin Elisabeth von Thüringen entstammt, wie auch die Hl. Hedwig von Schlesien, dem Grafengeschlecht derer von Andechs.
Und wie es von alters her auf Andechs Brauch ist, wartet auf den Pilger nebenan im Biergarten des Klostergasthofs nach der geistlichen auch die wohlverdiente leibliche Stärkung.
(Fortsetzung folgt)
Donnerstag, 15. August 2013
Mariä Himmelfahrt in Staré Brno
Signum magnum apparuit in caelo: mulier amicta sole, et luna sub pedibus eius, et in capite eius corona stellarum duodecim.
Ein großes Zeichen erschien am Himmel: eine Frau, mit der Sonne umkleidet, zu ihren Füßen der Mond, auf ihrem Haupte ein Kranz von zwölf Sternen.
(Apk 12,1; aus dem Introitus zu Mariä Himmelfahrt)
Das Bild zeigt Chor und Hochaltar der Klosterkirche Nanebevzetí Panny Marie (Mariä Himmelfahrt) in der mährischen Metropole Brno / Brünn, der zweitgrößten Stadt der Tschechischen Republik.
Vor Jahren hatte ich mehrfache Gelegenheit, Brünn und Mähren kennenzulernen und konnte dabei auch das nach der "Wende" erneuerte kirchliche Leben beobachten. Beim Pfingst-Hochamt in Mariä Himmelfahrt fiel besonders der dort herrschende Sinn für Würde und Schönheit der Liturgie auf, gestaltet mit Vokalmusik auf höchstem Niveau (die übrigens in Tschechien nichts Seltenes ist.)
Mariä Himmelfahrt ist die Kirche des Augustiner-Eremiten-Klosters im Stadtteil Staré Brno ("Alt-Brünn"), der Wirkungsstätte von P. Johann Gregor Mendel OSA (1822-84), dem Begründer der Vererbungslehre.
Noch heute wird sein "Experimentierfeld", der Klostergarten mit Bienen- und Gewächshaus, liebevoll gepflegt und den Besuchern gezeigt.
Weniger bekannt dürfte sein, dass P. Mendel nur einer neben vielen anderen - nicht ganz so berühmt gewordenen - Augustinermönchen in Alt-Brünn ist, die für ihre Stadt und ihr Land in Wissenschaften, Künsten, Bildung und Erziehung Unschätzbares geleistet haben.
Weniger bekannt dürfte sein, dass P. Mendel nur einer neben vielen anderen - nicht ganz so berühmt gewordenen - Augustinermönchen in Alt-Brünn ist, die für ihre Stadt und ihr Land in Wissenschaften, Künsten, Bildung und Erziehung Unschätzbares geleistet haben.
Patres tschechischer und deutscher Herkunft lebten und arbeiteten - in der Epoche des Nationalismus wohl gar nicht so selbstverständlich - einträchtig im Kloster zusammen.
Die Photographie zeigt den Konvent um das Jahr 1862.
Zweiter von rechts, stehend, ist J. G. Mendel.
Nach vierzig Jahren kommunistisch-atheistischer Diktatur haben die Söhne des Hl. Augustinus ihr Kloster Staré Brno heute wieder in Besitz genommen und mit neuem Leben erfüllt.
Für die mindere Bildqualität bitte ich um Nachsicht. Bei meinem letzten Besuch in Brünn besaß ich weder eine Digitalkamera, noch habe ich überhaupt entfernt ans Bloggen gedacht:-)
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