Montag, 27. Februar 2012

Kunst ... oder was?

Also Kunst war jetzt angesagt in der Blogozese. 
Da hoffe ich mal, dass ich nicht zu spät komme zur (zu den ?) Wochos.

Kunst  -  ein heikles Thema, für mich jedenfalls. Nicht in der Sache, aber hinsichtlich der Begriffsdefinition.  Unlängst erst hat ja eine einschlägige Debatte  - nicht zu Unrecht!  -  die Gemüter erhitzt, und man konnte mal wieder nicht genug staunen, was sich heute so alles als Kunst verkauft und welch bescheidene Maßstäbe da gelten: "Provokativ" muss es sein, das Machwerk, das eine oder andere Tabu brechend,  ja,  und vor allem natürlich: "verstörend". Unbedingt!  Aber viel mehr braucht's nicht.  Und wenn dann noch einer daherkommt, der es eigentlich besser wissen müsste, und dem Ganzen eine "spannende Tiefengrammatik"  bescheinigt ...  aber lassen wir das!

Was also mich betrifft: Mit den Bildenden Künsten habe ich es nicht so, mit dem Theater schon gar nicht;   was mich gelegentlich vom Sockel haut, ist eher die Musik und die Poesie, wie jenes Christusgebet aus dem Siglo de Oro: Schönheit der Sprache und Wahrheit des Glaubens in vollkommener Harmonie.
Zustimmen kann ich aber auch Bastians Ansicht, eine große Künstlerin sei die Mathematik. Ebenso, muss man hinzufügen, wie die Natur.  Denn in beiden ist ja Gottes Geist am Wirken.


Immerhin mindestens dreimal gab es für mich ein visuelles Kunst-Erlebnis der besonderen Art:  Da stehst du vis-à-vis und kannst es nicht fassen ...


San Pietro in Vaticano,  bei Nacht




Ravenna,  Sant' Apollinare in Classe  
Apsis-Mosaik




Creglingen, Herrgottskirche
Marien-Altar von Tilman Riemenschneider



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