Mittwoch, 19. September 2012

"Meine Frau!"

"Jesus sagte zu ihnen: 'Meine Frau ...'". 

Diesen Satz glaubt eine US-amerikanische Historikerin aus einem koptischen Papyrus-Fetzen  von der Größe einer Visitenkarte herausgelesen zu haben.  Grund genug für den Spiegel, in bester Boulevard-Manier die Mücke zum Elefanten aufzublasen und den Uralt-Gassenhauer "Jesus war verheiratet" aus der Mottenkiste zu kramen. Top-Favoritin, natürlich, wie immer: Maria Magdalena.
Wie beim Spiegel üblich, herrscht dabei  begrifflich die totale Konfusion: Jesu Lebensform, sein Verhältnis zu Frauen, Ehe, Ehelosigkeit, Sexualität, Jüngerschaft im Unterschied zum Apostelamt, all das bringen die Spiegel-Schreiberlinge einfach nicht auf die Reihe und in eine vernünftige Ordnung.
Was man fast schon rührend-komisch finden könnte, wüsste man nicht, dass es denen nur um eines geht: Wasser auf die Non-Stop-Mühlen der "Contra-Zölibat-pro-Frauenpriestertum" -Fraktion.

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Update: Herrliche Persiflage bei Echo Romeo!



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