Montag, 30. Dezember 2013

Die gute Nachricht ...

... zum Jahresende kommt, soweit man den Informationsquellen von Katholisches.info glauben darf, aus den USA.  Dort haben ...
... im Jahr 2013  87 Abtreibungskliniken zugesperrt. ...  Dies berichtet die Pro Life Organisation  Operation Rescue. ...  Rund zwölf Prozent der amerikanischen Abtreibungskliniken haben im zu Ende gehenden Jahr aufgegeben.  Im Vergleich zum Jahr 1991 entspricht das sogar einem Rückgang von 73 Prozent. ...   Der Rückgang ... ist Ausdruck des aktiven Einsatzes einer wachsenden und sich organisierenden Lebensrechtsbewegung, die den Kampf für eine Kultur des Lebens und gegen eine Kultur des Todes nie aufgegeben hat. ...
 Anlass zu vorsichtigem Optimismus ?   Ja !  -  Deo gratias!

Ganzer Artikel HIER.


Samstag, 28. Dezember 2013

"Seit 2013 Jahren ..."

... wird Unser Herr Jesus Christus jeden Tag neu getötet in der Person der Tausenden von ungeborenen Kindern, die die eigenen Eltern töten lassen.  Und seit 2013 Jahren wird Unser Herr verspottet in der Person der Kinder, die das Elend und die Krise der Familie erleben müssen.  Und seit 2013 Jahren wird Unser Herr und Schöpfer verfolgt von den zeitgenössischen Herodianern, in der Person der Schwachen und der verfolgten Christen, wie der syrischen Christen.  Und seit 2013 Jahren ist das Jesuskind eingesperrt zusammen mit den eingesperrten Christen, wie den Bischöfen Pavlos und Ioannis und anderen christlichen Mönchen.  Und seit 2013 Jahren wird Christus gekreuzigt durch jene, die ihren christlichen Glauben zurückweisen und verleugnen.  Und Er wird mit jenen gekreuzigt, gefoltert und ermordet, weil sie ihren Glauben nicht verraten haben.
Bartholomaios I., Ökumenischer Patriarch von Konstantinopel, in seiner Weihnachtsbotschaft
 

Klare Worte, einmal mehr, aus der Orthodoxen Kirche.  Danke, Eure Allheiligkeit !
Gefunden HIER.

Update:  Lesenswerte Beiträge zum Thema  HIER bei Josef Bordat  und HIER beim Kreuzknappen.
 


Heilige Unschuldige Kinder, bittet für uns ! 




Donnerstag, 26. Dezember 2013

"For unto us a child is born ..."



Puer natus est nobis, et filius datus est nobis:  
cuius imperium super humerum eius:  
et vocabitur nomen eius magni consilii Angelus. 
Cantate Domino canticum novum, 
quia mirabilia fecit.
 
 Isaias 9,6 ;  Ps. 97,1   -  Introitus zum Hohen Weihnachtsfest, Dritte Messe 

Dienstag, 24. Dezember 2013

In Nativitate Domini





Initium S. Evangelii secundum Ioannem
In principio erat Verbum, et Verbum erat apud Deum, et Deus erat Verbum.  Hoc erat in principio apud Deum.  Omnia per ipsum facta sunt:  et sine ipso factum est nihil, quod factum est:  in ipso vita erat, et vita erat lux hominum:  et lux in tenebris lucet, et tenebrae eam non comprehenderunt.   (I, 1-5) 
Et Verbum caro factum est, et habitavit in nobis:  et vidimus gloriam eius, gloriam quasi Unigeniti a Patre,  plenum gratiae et veritatis.  (I, 14)

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.  Schon im Anfang war Es bei Gott.  Durch das Wort ist alles geworden;  und nichts, was geworden, ward ohne das Wort.  In Ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.  Und das Licht leuchtet in der Finsternis;  aber die Finsternis hat es nicht begriffen. ...
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.  Und wir haben Seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des Eingeborenen vom Vater, voll der Gnade und Wahrheit.

Evangelium vom Hohen Weihnachtsfest, Dritte Messe



Allen Lesern und Besuchern dieses Blogs 
ein gnadenreiches Weihnachtsfest 
und Gottes Segen !







Samstag, 21. Dezember 2013

"Behold! a virgin shall conceive ..."

 
Georg Friedrich HändelMessiah,  Part One


Ecce, Virgo concipiet et pariet filium:  
et vocabitur nomen eius Emmanuel. 

Isaias  7,14  -  Communio vom Vierten Adventssonntag



Donnerstag, 19. Dezember 2013

Der Super-GAU ...

... für die deutsche Familienpolitik ist eingetreten.  Er heißt Manuela Schwesig.  Eine Vollblut-Sozialistin, die ihre bereits indiskutable Vorgängerin im Amt, Kristina Schröder, mühelos in den Schatten stellt.  Danke, Frau Merkel!

Auf die unglaublich zynische Art der neuen Bundes-Anti-Familienministerin, Mütter als "Gebärmaschinen" zu diffamieren, hat Bastian auf  Echo Romeo bereits die passende Antwort gefunden.  Exzellent !  -  Bitte HIER klicken!
 
Das Ziel, der destruktiven politischen Programmatik dieser Dame möglichst frühzeitig und nachdrücklich die Grenzen aufzuzeigen und Respekt und Anerkennung für Familien einzufordern, verfolgt eine Unterschriften-Aktion der Initiative Familien-Schutz mit Hedwig von Beverfoerde.  Es wird herzlich um Unterstützung gebeten!   HIER entlang bitte!


Montag, 16. Dezember 2013

Fortschrittlichkeit, christliche


Der Maßstab für Fortschrittlichkeit versteht sich für die Kirche eigentlich von selbst:  Gott selbst hat ihn geoffenbart durch die Propheten und zuletzt vor fast 2000 Jahren durch Jesus Christus.  Fortschritt der Kirche  -  im ganzen und in jedem einzelnen  -  kann nur an diesem Maßstab gemessen werden.  Die fortschrittlichsten Christen sind deshalb die Heiligen.  Nur wenn wir diesen Maßstab nicht verändern, kann von christlichem Fortschritt die Rede sein.  Nur ein unveränderliches Koordinatensystem ermöglicht es uns, die Richtung unserer Bewegung überhaupt festzustellen. Darum muss jeder fortschrittliche Christ "konservativ" und "traditionalistisch" sein.  Das heißt, er muss die Überlieferung  -  die "traditio"  -  der Apostel sorgfältig bewahren ("conservare") und weitergeben.  "Bleibe bei dem, was du gelernt hast und womit du vertraut bist"  (2 Tim 3,14) ermahnt der heilige Paulus den Timotheus.
(Hervorhebung von mir.  Sev.)

  Robert Spaemann

Was heißt Fortschritt?  In: Rundbrief Pro Missa Tridentina 2/1991

Samstag, 14. Dezember 2013

Arrivederci Roma


Der Abschied von Rom ist schmerzlich und ein Aufreißen der Seele.  Er stellt einem alles Ungenügen des irdischen Zustandes vor Augen.  Wer scheidet, nach einem Aufenthalt von Tagen oder von Jahren, der scheidet mit dem Bewusstsein, kaum erst begonnen zu haben.  Und niemand weiß, ob er der Wiederkehr gewiss sein kann.
Werner Bergengruen,  Römisches Erinnerungsbuch


So ist es.






Und doch:  Der Abschied, die Rückreise in den Norden mit seinem tristen, banalen, barbarischen Alltag, ...







...  sie werden akzeptabel nur durch einen kleinen, hartnäckigen Gedanken im Hinterkopf:  ...






...      "Ich komme wieder
                            -     ganz bestimmt !"





Noch einmal Werner Bergengruen:
Deutlicher als an jedem anderen Ort spürst du in Rom, dass etwas vom Pilger in uns allen steckt.  Möchtest du auch spüren, dass jedem Pilger die Heimkehr verheißen ist.



Beginn dieser Reise HIER!

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Ein Sieg für das Leben

Sieg auf der ganzen Linie !!!   Der Estrela-Bericht ist gescheitert !   Die sozialistische Abgeordnete, die dieses lebensfeindliche Dokument verantwortet hat, tobte im Parlament und beleidigte die Abgeordneten, die anderer Meinung waren ...
So beginnt der - zu Recht! - euphorische, begeisterte Email-Bericht von Thomas Schührer vom "Durchblick e.V.", der mich gestern abend erreicht hat.  Er spiegelt, stellvertretend für viele, die Dramatik des Kampfes und den großartigen Einsatz der Aktivisten von Lebensschutz-Verbänden.

Dieser Einsatz verdient höchste Anerkennung und Dank, der auch einmal an dieser Stelle ausgesprochen sein soll !

Ihm ist es größtenteils zu verdanken, dass die "Kultur des Todes" gestern, am "Tag der Menschenrechte", im Europa-Parlament, wenn auch in ziemlich knapper Entscheidung, eine Niederlage hinnehmen musste.
Ein Zeichen der Hoffnung !     Deo gratias !

Zu Hintergründen und weiteren Informationen klicke man zum  Beispiel HIER oder HIER oder HIER !





Montag, 9. Dezember 2013

Endlich ...!!

...  endlich !!!   -  redet ein Bischof Klartext und nennt die Dinge beim Namen !    Würde dieser Oberhirte auch noch der ruhmreichen Deutschen Bischofskonferenz angehören, es wäre fast zuviel des Guten !

Nein  -  Msgr. Dr. Vitus Huonder, Bischof von Chur, ist es, der mit seinem "Wort zum Tag der Menschenrechte" am morgigen 10. Dezember die Initiative ergriffen und die Richtung für die Kirche vorgegeben hat:  "Gender  -  die tiefe Unwahrheit einer Theorie".
Herzlichen Dank an Frischer Wind, wo der gesamte, bereits freigegebene Text des Hirtenbriefs zu finden ist.

Beten wir dafür, dass immer mehr Christen und auch Nichtchristen diesen  -  wie die geschätzte Mitbloggerin treffend formuliert  -  "familien- und persönlichkeitszerstörenden Irrsinn" als solchen erkennen und ihm entsprechenden Widerstand entgegensetzen !   -  Bevor es zu spät ist !


 

Samstag, 7. Dezember 2013

Gli uccelli di Roma

Nach den Katzen und den Kindern soll nun auch das gefiederte Volk Roms an die Reihe kommen  -  und davon drei ganz besondere Spezies.

Die Tauben Roms unterscheiden sich kaum von denen anderer Großstädte:
 


Vor historisch bedeutenden Gipsköpfen ...


















... zeigt dieses plebeische Volk nicht den allergeringsten Respekt, ...
















... und Roms berühmteste Ruine, das Kolosseum, ... 



... dieses Monument römisch-dekadenter Barbarei, haben sie endlich einem vernünftigen Zweck zugeführt:


In diesen antiken Mauerlöchern lässt es sich ja  auch ganz hervorragend nisten !




Am Forum Romanum schließlich sind ihnen die Überreste imperialer Herrlichkeit gerade gut genug für ein erfrischendes Bad.



Sic transit gloria mundi !








Auch die Zunft der Nebelkrähen ist in Rom recht zahlreich vertreten ...













Ja  -  und dann wäre da noch dieser allgegenwärtige, ... 



... blogozeseweit berühmt-berüchtigte gefiederte Vagabund vom Ponte Sant' Angelo, ...














... vor dessen Neugier man aber auch nirgends sicher ist, nicht einmal bei der Brotzeit auf dem Castel Sant' Angelo, der Engelsburg !

















Von Giordano Bruno, dem alten Ketzer am Campo de' Fiori, scheint er keine wirklich politisch-korrekte Meinung zu haben !
















Hier sondiert er die Lage auf der Piazza Santa Maria in Trastevere, ...













... und auch an der Fontana di Trevi hat er offenbar alles unter Kontrolle:





"Tutto a posto   -   va bene !"


Der alte Neptunus kann zufrieden sein ...


Mittwoch, 4. Dezember 2013

Wahrheit (2)

Mit der Wahrheit ist das wie mit einer stadtbekannten Hure.  Jeder kennt sie, aber es ist peinlich, wenn man ihr auf der Straße begegnet.

Wolfgang Borchert,  Draußen vor der Tür


Montag, 2. Dezember 2013

Im Namen der Familie

U ime obitelji   -   "im Namen der Familie" hat Kroatien gestern ein klares Votum abgegeben und damit seiner Sozialisten-Regierung mit ihren perversen Umerziehungs-Gelüsten eine deutliche Abfuhr erteilt.

Hvala!  Danke, liebe europäische Mitbürger in Kroatien  -  wir sind stolz auf euch!
Sollte dieses Beispiel Schule machen, dann hat Europa doch noch eine Zukunft.


Update:
Auch Litauen setzt ein Hoffnungszeichen ! (Link) 
Josef Bordats pointierter Kommentar zu Kroatien und der infamen Berichterstattung deutscher Mainstream-Medien:  HIER !




Samstag, 30. November 2013

Wahrheit


Wahrheit sag ich euch, Wahrheit 
und immer Wahrheit, versteht sich:

Meine Wahrheit; denn sonst 
ist mir auch keine bekannt.

Johann Wolfgang von Goethe


Freitag, 29. November 2013

"Kardinal Reinhard" ...

... kriegt nach Strich und Faden die Leviten gelesen, mitsamt seinen deutsch-katholischen Mainstream-Amtsbrüdern   -  und das von einer blutjungen Studentin !

Ganz große Klasse !  
HIER entlang bitte.




Donnerstag, 28. November 2013

Erschütternd, ...



... dieses kleine Mahnmal für die getöteten ungeborenen Kinder und ihre zutiefst verwundeten Mütter ...

Mittwoch, 27. November 2013

Achtung - Zwergenaufstand!

Kaum zu glauben, wer heutzutage so alles mit Professoren-Titel herumläuft und uns erzählen will, was alles "biblisch nicht begründbar" sei.  Das Lehramt der Kirche zum Beispiel, ausgeübt durch Erzbischof Müller.  Der deshalb abgesetzt gehöre.
Die Frechheiten gegenüber Papst Benedikt übergehe ich hier lieber ganz.
Diagnose: zwergenhafter Größenwahn!

Felizitas Küble berichtet im Christlichen Forum   -   bitte HIER klicken!



Montag, 25. November 2013

Gotteslob-Hitparade

In Bachmichels Haus wurde, zum Abschied vom alten "Gotteslob", eine Lieblingslied-Blogparade gestartet.  Da macht der Verfasser dieses doch gerne mit.

Eines meiner Lieblingslieder habe ich schon an Allerseelen vorgestellt: "Wir sind nur Gast auf Erden" (GL 656) von Georg Thurmair und Adolf Lohmann aus dem Jahr 1935.
Zu diesem wunderbar schlichten, demütigen und dabei so trostvollen Gesang stehen zwei andere, ihrem Charakter nach, nur scheinbar im Widerspruch: das deutsche Tedeum "Großer Gott, wir loben dich" (257), zu dem Martin Mosebach einige interessante Betrachtungen angestellt hat (Häresie der Formlosigkeit, S. 38f), und "Ein Haus voll Glorie schauet" (639).  Nie habe ich mich in jungen Jahren im Schoß der Heiligen Mutter Kirche so geborgen gefühlt, als wenn eine dieser beiden Hymnen im festlichen Hochamt, zu vollem Glockengeläut und Orgelgebraus, oder auf dem Diözesan-Katholikentag in kraftvollem Fortissimo erklang. Weshalb ich denn auch mit einem katholischen "Triumphalismus", oder was man dafür hält,  nie wirkliche Probleme hatte.

Ein viertes Lied darf nicht fehlen: "Fest soll mein Taufbund immer stehn" von C. B. Verspoell aus dem Jahr 1810.  In der Speyrer Gotteslob-Diözesan-Ausgabe taucht es nur mehr im Anhang (912) auf und wurde, soweit ich mich erinnere, wenn überhaupt, dann nur in der Osternacht zur Erneuerung des Taufgelübdes angestimmt.

Dafür hat dieses Lied, das aus nur einer Strophe besteht, im Speyrer Vorgänger des Gotteslob, im Salve Regina, den ihm angemessenen Platz*:


"... die Kirche hören ...  folgsam ihren Lehren ..."?  -  Nachdem schon das alte Gotteslob eine "entschärfte" Textfassung von 1974 enthält, liegt es auf der Hand, dass dem mündigen, aufgeklärten Deutsch-Katholiken des einundzwanzigsten Jahrhunderts und seinem rom-kritischen Gewissen so etwas aber auch gar nicht mehr zuzumuten ist, nicht wahr ?
Und so erübrigt sich wohl auch die Frage, ob dieses Bekenntnis zur Kirche und ihrem Lehramt Eingang ins neue Gotteslob gefunden hat.  Zwar hat schon das alte bei mir seit gut zwei Jahren ausgedient, und ich werde mir sicher keine Neuausgabe anschaffen, doch lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

Umso mehr lohnt sich ein Blick in die Geschichte des deutschen Katholizismus der letzten zwei Jahrhunderte, in welcher der Choral  "Fest soll mein Taufbund immer stehn" in der Tat einen besonderen Platz einnimmt. In einer neueren, sehr gut lesbaren Biographie des Seligen Clemens August von Galen**  lesen wir über die St. Lamberti-Kirche zu Münster in Westfalen, wo der Bischof und spätere Kardinal  einst als Pfarrer gewirkt hatte:
In jener Zeit, um 1800, wirkte Christoph Bernhard Verspoell als Vikar an St. Lamberti, der Schöpfer der Liedstrophe "Fest soll mein Taufbund immer steh'n".  War dieses Lied schon im preußischen Kulturkampf das katholische Treuebekenntnis schlechthin geworden, so sollte es schon bald in den Jahren des Dritten Reiches immer da erschallen, wo Clemens August von Galen als Bischof auftrat.
Das erklärt so manches.
Wer weiß  -  vielleicht wird es schon bald wieder zu neuen Ehren kommen ...



* Salve Regina.  Gebet- und Gesangbuch für das Bistum Speyer.  Pustet Vlg. Regensburg, 7. Aufl. (1951)
** Trautmann, Markus: Clemens August von Galen  -  Ich erhebe meine Stimme.   Kevelaer  2005 S. 33



Update:   Schöne und interessante Blog-Beiträge zu C.B. Verspoells Lied findet man auch HIER und HIER!

Samstag, 23. November 2013

Abtreibung ...?

Ein Professor fragte seine Medizinstudenten, was man in folgendem Fall tun solle:
"Der Vater hat Syphilis, die Mutter Tbc.  Sie haben bereits vier Kinder gehabt.  Das erste ist blind, das zweite starb.  Das dritte ist taub, das vierte tuberkulosekrank.  
Die Mutter ist schwanger, ihr fünftes Kind.  Die Eltern sind zu einem Schwangerschaftsabbruch bereit, wenn Sie entscheiden, dass sie es tun sollen.  Was meinen Sie ?"

Die Studenten entschieden, dass die Mutter unbedingt die Abtreibung machen lassen sollte.
Da rief der Professor: "Jetzt haben Sie Beethoven ermordet !"


Überliefert von E. Skorka, Limburg.  
Abgedruckt in:  Auseinandersetzungen um die 'Abtreibungsklinik' Lindenfels. Eine Dokumentation. Zusammengestellt von Winfried Pietrek.    






Donnerstag, 21. November 2013

Eine gesunde Gesellschaft

"Ein Volk stoppt seine Regierung"  -  so der Titel eines Kommentars von Stephan Baier in der Tagespost vom 16.11.13.  Thema ist der überaus erfolgreiche Vorstoß einer Bürgerinitiative gegen die "Homo-Ehe" in Kroatien.  Der Kommentator schreibt:
Am 1. Dezember dürfen die Kroaten in einem Referendum darüber befinden, ob die Ehe auch künftig "eine lebenslange Gemeinschaft von einem Mann und einer Frau" ist.  Eine Gesellschaft, in der 20 Prozent der Wahlberechtigten mit Namen und Adresse eine private Initiative für den Schutz der Ehe unterschreibt, darf man wohl als gesund bezeichnen.  Das Referendum am 1. Dezember könnte somit zum Scherbengericht über eine sozialistische Regierung werden, die diese gesunde Gesellschaft ideologisch umerziehen wollte.
Was wäre dann wohl im Umkehrschluss über den Gesundheitszustand etwa des deutschen Volkes zu sagen ?

Über die Hintergründe zum Thema siehe HIER und HIER.
Dazu auch ein früherer Beitrag auf diesem Blog.



Dienstag, 19. November 2013

... ihnen gehört das Himmelreich!

"Children's answer: We loved him, because he was like us  -  but especially because he was like Christ."
Einmalig schönes Video über den Seligen Johannes Paul und die Kinder !  -  Da geht das Herz auf !
Unbedingt anschauen  -  HIER beim Kreuzknappen !

Montag, 18. November 2013

Milliardengräber und Heuchelei

Vor wenigen Tagen wurde ein weiteres Milliardengrab aufgedeckt. Eine Magazinsendung und ein paar Bürger regen sich auf, und das war's dann.  Wir Steuerzahler kommen dafür auf, und die Staatsschulden wachsen.  Konsequenzen oder gar wochenlange Medienkampagne ?  - Fehlanzeige.  Ist ja schließlich kein Bischof beteiligt.  Wird Heuchelei eigentlich bald zur olympischen Disziplin ...?
Touché,  Kreuzknappe  -  danke !
Dem ist aber auch (LINK) gar nichts hinzuzufügen !



Samstag, 16. November 2013

Römische Impressionen (4)



Immer wieder sind mir auf den Streifzügen durch Roms Museen Darstellungen von Kindern aus der römisch-hellenistischen Kunst begegnet.  Und die sind mir eine kleine Serie wert.

 Wer kennt sie nicht, diese Beiden, mit denen alles begonnen hat ...


... und die, kaum waren sie erwachsen, so unversöhnlich aneinander geraten sind !





Die bronzene Wolfsmutter, das Wahrzeichen Roms, ist übrigens wirklich uralt  - etruskischen Ursprungs  - und hat damit runde zwei Jahrtausende mehr auf dem Buckel als Romulus und Remus, ihre beiden Pflegekinder aus der Renaissance  -  aber was hat das schon zu bedeuten in der Geschichte der "Ewigen Stadt" ...




Ebenfalls im Palazzo dei Conservatori auf dem Kapitol findet man diesen hübschen Burschen, der unter dem Namen "Dornauszieher" bei den Kunsthistorikern durchaus kein Unbekannter ist.

















Selbst im feierlichen Pomp der Ara Pacis Augustae, des "Altars des Augustus-Friedens", ...





... haben die Kleinen ihren Platz,  ...













... und das in wunderbar natürlich-lebensnaher Darstellung.



Und an diesem entzückenden Teenager im kleinen Museum auf dem Palatin kommt man schon gar nicht vorbei ...
















Ist sie nicht allerliebst, diese Frisur ?


















Mittwoch, 13. November 2013

Mediokratie

In einer solchen Mediokratie gibt es die beiden Teilsysteme der Politik und der Medien.  Die Idealvorstellung des Verhältnisses der beiden Teilsysteme, der zufolge die Politik eigensinnig und unbeirrt den ihr zugeschriebenen Dienst der Erzeugung gesamtgesellschaftlich verbindlicher Entscheidungen leistet und das Mediensystem das politische Handeln und seine Folgen aus kritischer Distanz beobachtet und einem breiten Publikum möglichst ausgewogen und objektiv, angemessen und sachlich vermittelt, ist von vielen Wissenschaftlern, die sich empirisch mit dem Thema befassen, seit längerem kommentarlos zur Seite gelegt worden.
Aus der Politikwissenschaft ist zu hören:  Wir sind Zeugen einer kopernikanischen Wende in der Politik, in der die Parteiendemokratie zur Mediendemokratie wird: Die Regeln der medialen Politikdarstellung, die Selektion spektakulärer Ereignisse, Theatralität und die Orientierung an hochinszenierten Effekten, die weite Teile des Mediensystems bestimmen, beginnen zunehmend auch die Politik zu regieren.
Die Rollen vertauschen sich:  Während in der Parteiendemokratie die Medien die Politik beobachten sollten, damit sich die Staatsbürger eine vernünftige Meinung von ihr bilden können, beobachten in der Mediendemokratie die politischen Akteure das Mediensystem, damit sie lernen, wie sie sich und was sie präsentieren müssen, um in den Medien häufig und attraktiv präsent zu sein.


Aus dem Vortrag "Das Christentum und die Schweigespirale" von Prof. Peter Gerdsen, in dem auch die political correctness thematisiert wird.
Aufklärung im besten Sinn !   Ganzer Text HIER.
Dank an Laurentius für den Hinweis !  

Montag, 11. November 2013

Multi-kulti und "Rücksicht"

Wir sind überzeugte Anhänger des Multi-kulti, zu dem wir allerdings mangels eigener Identität kein Kulti beisteuern können.  ...   Da die Rücksicht für uns nicht verhandelbar ist, hilft nur eins: noch mehr Rücksicht, bis keiner mehr merkt, dass es uns gibt. ...
Selten hat jemand die politisch-korrekte deutsche National-Krankheit  -  wie immer man sie nennen will;  "Rücksichtnahme" ist dafür ja wohl ein bizarrer Euphemismus  -  so dicht, präzise, treffsicher, mit einem Schuss Sarkasmus,  auf den Punkt gebracht wie Bastian in Diesem Kurzbeitrag, nebst exemplarischem Link-Angebot.
Höchst lesenwert!

Samstag, 9. November 2013

Römische Impressionen (3)

Zweiter Teil HIER



I gatti di Roma  -  Was wäre Rom ohne seine zahlreichen samtpfotigen Bewohner !




Beinahe gehören sie schon zu den kommerziell relevanten Touristen-Attraktionen:  Kleine Bildkalender wie dieser hier sind in jedem Souvenir-Shop zu haben.















Eines ihrer Hauptquartiere befindet sich in den Ruinen des Largo Torre Argentina, eines antiken Tempel-Areals ...


... mitten in der Altstadt  -  für die Öffentlichkeit unzugänglich, aber sehr gut einsehbar!




















Die echte Römerin weiß:    Hauptsache  far bella figura !




















Großstadt-Jäger auf der Pirsch ...















Nichts geht über ein geruhsames Sonnenbad auf  dem warmen Tuffstein der Tempelruine ...












Die vollendete Grazie  -  oder?




















In der Ruhe liegt die Kraft ...











Freitag, 8. November 2013

Santi Quattro Coronati


Kloster SS. Quattro Coronati,  Rom


Wir bitten Dich, allmächtiger Gott:  wie wir den Starkmut der glorreichen Martyrer bei ihrem Bekenntnis erkannt haben, so lass uns auch deren milde Güte durch ihre Fürsprache bei Dir inne werden.  Durch unsern Herrn ...

Oratio zum Gedächtnis der Hll. Vier Gekrönten (Link)





Donnerstag, 7. November 2013

Katholikentag-Schmankerl

Was Katholikentage bewirken sollen, ist unklar, aber dass ein solch affiges Podium ein Witz ist, merkt jeder.   ...   Der erste deutsche Katholikentag fand vom 3. bis zum 6. Oktober 1848 statt.  Es ist nicht anzunehmen, dass es damals so dämlich zuging wie in diesen Zeiten! ...
Mit solchen sarkastischen, aber durchaus nicht unzutreffenden Sätzen kommentiert Kewil auf pi-news die Vorbereitungen des Deutschen Katholikentages im kommenden Mai in Regensburg und hat dabei speziell eine geplante Podiumsdiskussion "Religion im öffentlichen Raum" im Blick, bei der Alois Glück und Aiman Mazyek  gegen Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Alan Posener antreten sollen. 
In der Tat, schon angesichts dieses illustren Kreises gewinnt der abschließende Vorschlag besonderen Wert:
Tipp:  Regensburg weiträumig umfahren und in andere Biergärten in Bayern ausweichen!
Ganzer Artikel HIER!


Dienstag, 5. November 2013

Römische Impressionen (2)

Erster Teil HIER


Heiligenbilder und -statuen in vielfältigen Formen an Hauswänden und Mauern bestimmen das Erscheinungsbild römischer Stadtviertel mit.  Meist ist es die Muttergottes, der Verehrung und Bitte der Anwohner um Schutz und Fürsprache gilt.



Viele der Bildwerke  -  hier bei der Kirche Ss. Trinità dei Pellegrini  -  sind unscheinbar,  vom Alter gezeichnet, etwas vernachlässigt, ...



















... andere erscheinen als repräsentative Skulpturen in barocker Formenpracht,  ...



















... dann wieder schlicht, blumengeschmückt, anrührender Ausdruck der Volksfrömmigkeit vieler Jahrhunderte.


















Der Dank eines ganzen Stadtbezirks für die Rettung Roms im Kriegsjahr 1944 drückt sich in diesem Marienbild aus.


















Große Madonnen-Ikone am Passetto, der Verbindungsmauer zwischen Vatikan und Engelsburg,  ...

















... schließlich eine kleine Herz-Jesu-Statue in Trastevere.




















Samstag, 2. November 2013

Allerseelen



Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh
mit mancherlei Beschwerden der ewigen Heimat zu.

Die Wege sind verlassen, und oft sind wir allein.
In diesen grauen Gassen will niemand bei uns sein.

Nur einer gibt Geleite, das ist der liebe Christ;
Er wandert treu zur Seite, wenn alles uns vergisst.

Gar manche Wege führen aus dieser Welt hinaus.
O, dass wir nicht verlieren den Weg zum Vaterhaus !

Und sind wir einmal müde, dann stell ein Licht uns aus,
o Gott, in Deiner Güte, dann finden wir nach Haus.

Georg Thurmair 
 (nach: Salve Regina, Speyer 1951)


Bild:  Bavaria-Buche  (LINK)


 

 

Freitag, 1. November 2013

Sancta Maria ad Martyres

Die römische Kirche Sancta Maria ad Martyres  (volkstümlich S. Maria Rotonda, im Bild der Hochaltar) ist besser bekannt unter dem Namen Pantheon  und das großartigste und besterhaltene Bauwerk des antiken Rom (Näheres HIER).  Papst Bonifatius IV. weihte diesen Tempel aus der frühen Kaiserzeit im Jahre 609 zur Kirche "zu Ehren der Muttergottes und aller Heiligen Märtyrer", was als Ursprung des Festes Allerheiligen gilt.



Da, quaesumus, Domine, fidelibus populis omnium Sanctorum semper veneratione laetari, et eorum perpetua supplicatione muniri.  
Per Dominum nostrum ...

Wir bitten Dich, o Herr:  gib Deinem gläubigen Volke immerdar Freude durch die Verehrung aller Heiligen und Schutz durch ihre dauernde Fürbitte.  Durch unsern Herrn ...

Postcommunio zum Fest Allerheiligen

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Dampf ablassen ...

... dient nicht nur der eigenen Psycho-Hygiene und reinigt wohltuend die Atmosphäre  -  es hilft auch Anderen, ihre eigenen unbehaglich drückenden Gedanken und Gefühle im Klartext wiederzufinden und so ein Stück weit loszuwerden  -  so auch dem Schreiber dieses.
In diesem Sinne Dank an Elsa, der gestern einmal ordentlich der Kragen geplatzt ist:
Liebe deutsche Bischöfe, sind wir auf dem Narrenschiff mittlerweile ?  ...
Eine, wie sich zeigt, rein Rhetorische Frage.  Wir sind es.
 
Lesenswert auch die Kommentare zu Elsas Post, besonders der von Frischer Wind.

À propos:  Der berühmte Tropfen, der wohl das Fass überlaufen ließ, war das neueste, unfassbare deutsch-katholische Narrenstück: die Verleihung des Katholischen Medienpreises an eine Abtreibungs-Fanatikerin !
Bitte HIER und HIER klicken. 
Dank auch an Martin Lohmann und Andreas Püttmann !



Samstag, 26. Oktober 2013

Römische Impressionen

Von der unsäglichen Hass- und Hetzkampagne gegen einen Bischof bis zu einer mehr als fragwürdigen "Handreichung"  -  über die Katholische Kirche, zumal in Deutschland, gibt es in diesen Tagen weiß Gott mehr als genug zu schreiben und zu berichten, Stellung zu nehmen und zu kommentieren.
Nachdem aber andere Autoren der Blogoezese dies weitaus besser können als ich und es auch schon ausgiebig getan haben, verzichte ich guten Gewissens darauf, so dass auf meinem Blog heute wieder Rom, d.h. die Eindrücke meiner jüngsten Rom-Reise, angesagt sind.

(Bisherige Beiträge dazu HIERHIER  und HIER!)


Die Ewige Stadt erlebt offenbar in den letzten Jahren und Jahrzehnten einen nie dagewesenen touristischen Massenandrang.  Für einen Besuch der Vatikanischen Museen müssen schon mal drei oder mehr Stunden Schlangestehen in Kauf genommen werden, und an den üblichen touristischen Brennpunkten wie dem Kolosseum oder auch am Petersdom sieht es nicht viel besser aus.


Auf einen Besuch beim Seligen Papa Wojtyla wollte ich dennoch nicht verzichten, auch wenn in St. Peter die Leute sich beinahe auf die Füße treten.






(Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)


 
Aber Rom ist groß, und ein probates Mittel, dem Touristen-Rummel zu entgehen und die Stadt trotzdem  - nein: vielmehr eben dadurch von ihrer eigentlich liebenswerten Seite zu erleben, ist ein Streifzug durch Gassen und Plätze, ...















 ... auf eigene Faust, ausgerüstet mit einem guten Stadtplan,  und abseits der sogenannten "Sehenswürdigkeiten".





 








Unzählige kleine, unbekannte und unscheinbare Kirchen gibt es da zu entdecken, die oft in große Gebäudekomplexe hinein- oder von ihnen überbaut sind, wie hier S. Maria in Trivio in der Nähe der Fontana Trevi, ...













... oder S. Barbara, die sich im verwinkelten und verschachtelten Häusergewirr unweit des Campo de' Fiori  regelrecht zu verkriechen scheint.
















Oft lohnt sich ein neugieriger Blick in einen der vielen Innenhöfe:  Geschichte und Kunst sind allgegenwärtig !



















Abseits der großen Touristenströme liegt auch die Basilica S. Maria in Trastevere mit ihren herrlichen Apsis-Mosaiken.











In der Vorhalle:  der frühchristliche Grabstein des kleinen Maximinus, der nur neuneinhalb Jahre alt geworden ist.











Und überhaupt ist Trastevere, das Stadtviertel "jenseits des Tiber",  ...














...  von jeher bekannt für sein ganz besonderes Flair, seinen eigenen, urwüchsigen Charakter ...










...  und seine Trattorie, wo nach der langen Wanderung auch die kulinarischen Genüsse der römischen Küche zu ihrem Recht kommen dürfen ...










 Fortsetzung folgt!