Montag, 9. Oktober 2017

Wahl-Nachlese

Also sprach (HIER) Julia Klöckner, CDU-Blondine aus Rheinland-Pfalz:
Es sind nicht alle Nazis, die AfD gewählt haben.
Nein, wie sympathisch, wie erfreulich:  soviel politische Einsicht, soviel sensible Klugheit, soviel Fähigkeit zu Differenzierung und Toleranz !

Der Wendehals (Jynx torquilla),
sorgfältig die Lage ausspähend


Fern, gaanz fern sei uns der Verdacht, aus Frau Julia spräche insgeheim ein gewisser politisch- strategischer Instinkt, wie man ihn gemeinhin von Wetterfähnchen und von Wendehälsen her kennt.




Aber was soll ich erst von mir sagen, dem  geächteten AfD-Wähler (pfui!), dem Ausgestoßenen, dem nun endlich dank Frau Julia  die Zentnerlast des Nazi-Generalverdachts (schluchz!) von den Schultern genommen ist, der sich beinahe schon rehabilitiert fühlen darf!




Und nachdem nun einmal die Katze aus dem Sack und, trotz Frau Julias Großmut, der Ruf so ziemlich ruiniert ist, wage ich hiermit noch eins draufzusetzen und bekenne mit ketzerischer Frivolität, dass mir als Katholik die seitens gewisser Koryphäen des deutschen Episkopates erlassenen Interdicta und Drohungen, AfD-wählende Katholiken würden in der Hölle schmoren, mittlerweile gänzlich wurscht sind, und dass ich, ganz im Gegenteil, die AfD sogar für die derzeit einzige Partei halte, die für Katholiken und Christen überhaupt wählbar ist.

Als Beleg hierfür sollte das HIER  und auch das HIER fürs erste genügen.

Dixi.  Ich habe gesprochen.

Im übrigen hat Frau Julia eine passende Antwort bereits erhalten:  HIER, sehr lesenswert aus dem Heerlager der Heiligen.

Desgleichen zwei Acta-Diurna-Einträge (HIER) zum Thema von Michael Klonovsky.





Dienstag, 3. Oktober 2017

Wissenschaft und Rosenkranz

Vor mehr als einem Jahrhundert bestieg ein Student einen Zug in Frankreich und setzte sich neben einen Herrn, der den Rosenkranz betete.  
"Mein Herr, glauben Sie wirklich noch an solche veralteten Sachen?", erkundigte sich der Student.  "Ja natürlich, Sie etwa nicht?", antwortete der Mann.  Der Student lachte und bekannte: "Ich glaube nicht an solch albernes Zeug.  Hören Sie auf meinen Rat und werfen Sie den Rosenkranz aus dem Fenster.  Stattdessen erkundigen Sie sich lieber einmal, was die Naturwissenschaft über das Gebet zu sagen hat."
"Naturwissenschaft? Ich verstehe diese Naturwissenschaft nicht. Vielleicht können Sie sie mir erklären?", sagte der ältere Herr bescheiden, während ihm die Tränen kamen.  Der Student bemerkte, dass der Mann  tief gerührt war.  Um die Gefühle des alten Mannes nicht noch mehr zu verletzen, sagte er: "Bitte geben Sie mir Ihre Adresse und ich will Ihnen etwas Literatur schicken."
Der Mann tastete in der Innentasche seines Mantels herum und zog seine Visitenkarte heraus.  Beim Lesen der Karte senkte der Student vor Scham plötzlich seinen Kopf und war sprachlos.  Auf der Karte stand:
Louis Pasteur, Direktor des Instituts für Naturwissenschaftliche Forschungen, Paris.

Der etwas zu vorlaute Student der Naturwissenschaft war dem bedeutendsten Chemiker und Bakteriologen seines Landes begegnet.

Louis Pasteur


Gefunden im "Regionalrundbrief für Baden und die Pfalz" der Priesterbruderschaft St. Petrus, Oktober 2017


Freitag, 29. September 2017

Das kräftig Lebende

Modernität ist Unsinn, Antiquarismus ist Trödel;  das kräftig Lebende ist nicht neu und nicht alt, sondern jung.
 Walther Rathenau

 gefunden HIER  (JF 40/2017) in einem Beitrag von Eberhard Straub zu Rathenaus 150. Geburtstag

Samstag, 23. September 2017

Wenn der Kragen platzt ...

Wie es klingt und viel öfter klingen sollte, wenn die Kanzler-Diktatorin dieses Landes die Wahrheit buchstäblich um die Ohren gehauen kriegt, höre man HIER!

Wesentlich subtil-sarkastischer, doch ebenso hörenswert: einige messerscharfe satirische Kommentare von Michael Klonovsky: HIER klicken!

Noch ist nicht aller Tage Abend !

Dienstag, 19. September 2017

Interview auf Wolke sieben

Zur anstehenden Bundestagswahl ein launiger Beitrag von altmod:
Bereits vor fünf Jahren gab uns Franz Josef Strauß ein Interview, als wir ihn in seiner Warteposition auf Wolke 7 vor dem Eingang zum Himmelreich besuchen durften;  dort, wo bereits der Brandner Kaspar, der Dienstmann Alois Hingerl und auch der Alois Hundhammer an den heiligen Schanktischen beim ewigen Biertrinken und Schafkopfen auf ihn warten.
Aus der vom Himmel erkannten Not der Zeit heraus wurde uns ein zweiter Besuch erlaubt ...

HIER weiterlesen!

Samstag, 9. September 2017

Produktive Ungleichheit

Nehmen Sie als Beispiel die Familie.  Sie ist für alle Gleichheitsideologen das rote Tuch schlechthin.  Sie ist ein Ort, an dem man die produktive Ungleichheit konkret studieren kann  -  denn die Familie ist produktiv, weil sie ungleich ist:  Mann und Frau und jung und alt, krank und gesund, arm und reich.  Alle diese Spannungen werden von der Familie  -  Ausnahmen gibt es immer  -  besonders gut ausgehalten.  Und obendrein reproduziert die Familie Ungleichheit auf natürliche Weise.  Hier ist die Gleichheitsidee nur destruktiv.

Dies ein Auszug aus einem Interview der Jungen Freiheit  mit Andreas Lombard, in dem dieser das von ihm herausgegebene Magazin CATO vorstellt (Link), dessen gestern erschienene Erstausgabe ich soeben aus meinem Briefkasten gezogen habe.

Und auch die Namen der darin publizierenden Autoren wie Karlheinz Weißmann, Nicolaus Fest, Josef Kraus, Thorsten Hinz, Michael Klonovsky  scheinen mir denn doch für das qualitative Niveau des Ganzen zu bürgen.  Ein Magazin von und für Quer- und Selbstdenker eben.

Dessen Namenspatron ist der Römer Cato Minor Uticensis (Link), einer der härtesten und unbeugsamsten, aber letztlich unterlegenen Gegenspieler von Julius Caesar  -- worauf das Titelbild der Erstausgabe feinsinnig aktualisierend anspielt.  

Victrix causa diis placuit, sed victa Catoni  -   "die siegreiche Sache gefiel den Göttern, die besiegte aber dem Cato"  -  so der Kommentar des späteren römischen Dichters Lucanus.
Und Andreas Lombard ergänzt in seinem Editorial:
Von der Gnade Caesars, dem er unterlag, wollte Cato nicht abhängig sein, denn er fühlte sich unbedingt der Wahrheit verpflichtet.  Und das wiederum gefällt uns.  Cato war in Europa seit je ein Sinnbild der Integrität und des Stolzes auf die Tradition, aus dem Staat und Volk leben.
Lassen wir uns überraschen.













Samstag, 2. September 2017

Subversiver Charme

Noch etwas Wahlkampf gefällig?   Voilà:


Très charmant!  -  Merci beaucoup, mesdames !
Danke, Mädels!   - Was wären wir ohne Euch !



Montag, 28. August 2017

Eigentlich ...

... hatte ich ja beschlossen, darauf zu verzichten, mit meinen bescheidenen Mitteln und Möglichkeiten in den laufenden Bundestagswahlkampf einzugreifen.
Aber, wie es so geht, ... der Dämon der Versuchung war halt stärker ...
                                                                                                                                                      
und, Hand aufs Herz, ...

... diese beiden Schmankerln schreien doch geradezu nach Publizität  -  oder ...?

À propos:  Wer noch immer meint, das mit der "Zerstörung Deutschlands" sei eine spinnerte Idee (wenn auch nicht gerade von mir persönlich)  -  der klicke und  lese HIER!


Montag, 21. August 2017

Glaube, Freude, Zeugnis

Die Zukunft des Glaubens hängt davon ab, dass der Glaube als eine Quelle der Freude sichtbar wird.  Der Mensch kann nichts Gutes und Richtiges tun ohne Freude.  Und die Freude, die etwas ganz anderes ist als ein keep smiling, ist unzertrennlich geknüpft an die Eindeutigkeit des Zeugnisses.  Zu lange schon spielen sich Theologen als "Herren unseres Glaubens" auf, statt "Diener unserer Freude" (Paulus)*  zu bleiben.  Nur wenn die falschen Erwartungen als illusionär und unbegründet aufgewiesen werden, wird der Glaube wieder als Quelle der Freude sichtbar.  Die Neuevangelisierung hängt davon ab.  Denn am Ende wendet sich jeder dorthin, wo er die tiefste Freude erwartet.
Robert Spaemann

in:  (ders.)  Was heißt Fortschritt?  Ein Essay und ein Interview.  Schriftenreihe der Christkönigsjugend, Bd. 2, 1992 (HIER)


* 2. Korintherbrief 1,24;  dazu eine Predigt von Papst Benedikt:  HIER

Donnerstag, 10. August 2017

Theresia Benedicta a Cruce

Edith Stein             -             Theresia Benedicta a Cruce  (d.h. "die vom Kreuz Gesegnete")


Vor fünfdreiviertel Jahren habe ich mit einem Beitrag über sie (Link) dieses Blog eröffnet.  Das vordergründige Motiv war für mich damals der Umstand, dass zwei Wendepunkte ihres bewunderungswürdigen Lebens mit meiner pfälzischen Heimat verbunden sind:  ihre Konversion und Taufe sowie ihr Abschied von dieser Welt.  


Am gestrigen 9. August hat sich ihr Todestag zum fünfundsiebzigsten Mal gejährt.
Die Aufgabe, dieses Datum zu würdigen, hat mir Josef Bordat abgenommen  -  mit einem vorzüglichen Beitrag HIER.   -   Dankeschön!

Zu ihrer Selig- und Heiligsprechung siehe HIER.

Nachtrag:  Bericht aus Breslau, Edith Steins Heimatstadt: HIER.


Samstag, 22. Juli 2017

Ein Klotz am Bein ...


... ist offenbar für gewisse Leute das Grundgesetz der (zügig ihrem Ende entgegengehenden) Bundesrepublik Deutschland !

Rechtzeitig vor diesem Ende aber sollten wir, als baldig trauernde Hinterbliebene dieser Republik, uns noch eine erfrischend hanseatisch-coole Abrechnung mit dem Regime der "Raute des Grauens und ihrem Rautenkabinett" zu Gemüte führen, kürzlich präsentiert von Joachim Steinhöfel auf dem Sommerfest der Jungen Freiheit in Berlin:
"... denn Frau Merkel ist eine ehrenwerte Frau." 


Donnerstag, 13. Juli 2017

"... das spezifisch Lutherische"

Das Deutsche in Reinkultur,  das Separatistisch-Antirömische,  Anti-Europäische befremdet und ängstigt mich,  auch wenn es als evangelische Freiheit  und geistliche Emanzipation erscheint,  und das spezifisch Lutherische, das Cholerisch-Grobianische, das Schimpfen, Speien und Wüten, das fürchterlich Robuste, verbunden mit zarter Gemütstiefe  und dem massivsten Aberglauben an Dämonen, Incubi und Kielkröpfe  erregt meine instinktive Abneigung.    Ich hätte nicht  Luthers Tischgast sein mögen,   ich hätte mich  wahrscheinlich   bei ihm wie im trauten Heim eines Ogers gefühlt   und bin überzeugt,    dass ich mit Leo X., Giovanni de' Medici, dem freundlichen Humanisten, den Luther "des Teufels Sau, der Bapst" nannte, viel besser ausgekommen wäre.

Wer hat das gesagt ?

Papst Leo X.

Es war Thomas Mann, in einem Vortrag zu seinem 70. Geburtstag am 29. Mai 1945 in Washington.

Ein kleines, feines testimonium zur deutschen Geistesgeschichte, allemal wert, hier festgehalten zu werden.

Mir jedenfalls spricht es aus dem Herzen.




Samstag, 8. Juli 2017

Kulturkampf

Weil ich ein wertkonservativer Mensch bin, möchte ich, dass auch zwei Männer oder zwei Frauen ja zueinander sagen und heiraten können. ...   Die Institution Ehe, die noch vor 20, 30 Jahren von den Linken als altbacken, spießig und ewiggestrig verpönt wurde, erlebt eine unglaubliche Renaissance. ...  Darin liegt eine große Chance für bürgerliche Politik.  Wir haben als Christdemokraten in dieser Frage den Kulturkampf gegen die Linken gewonnen und merken es teils selber nicht.
Jens Spahn, CDU-Finanzstaatssekretär
 in der Rheinischen Post vom 28.6.17

Gefunden in der Jungen Freiheit, 7.7.17 


Unglaubliche Renaissance der Ehe !?  Wertkonservativer Sieg im Kulturkampf ?!  Wahnsinn !!   
Und keiner merkt es ?!

Spaß beiseite, so ein deliriöses Geschwafel hatten wir doch schon früher mal ?

Dienstag, 27. Juni 2017

Logik der Liebe

 Von P. Martin Ramm FSSP, neu erschienen:



Ein Buch über Grundlegendes und Konkretes zu Ehe, Familie und Menschsein
Ob eine Ehe gelingt, ist nicht einfach nur 'Glücksache', und wer hoch bauen will, der muss tief gründen. ...
Man merkt es dem Buch an, dass es in vieljähriger praktischer Seelsorgserfahrung gereift ist.  Auf 320 Seiten enthält es in vielen übersichtlich kleinen, aber gehaltvollen Kapiteln einen umfänglichen Ehekurs und passt trotz komfortabler Schriftgröße in jede Westentasche.   Es will jungen Menschen helfen, von vornherein Vieles richtig zu machen, Brautpaare auf der Zielgeraden zur Hochzeit begleiten und Eheleute jeden Alters zur Auffrischung und Vertiefung ihrer ehelichen Beziehung anregen.  
Die zentralen Fragen lauten:   Was ist Liebe?  Wie hat Gott den Menschen gedacht?  Wie hat Gott Mann und Frau gedacht?  Ergänzt wird das Ganze durch ein praxisnahes Kapitel über die Prinzipien einer christlichen Erziehung.
Das Büchlein ist gratis,  auch in größeren Bestellmengen.  Wir freuen uns jedoch über jede Spende zur Deckung der Druck- und Versandkosten sowie zur Förderung unseres Apostolats.
Bestellung über www.petrusbruderschaft.dewww.introibo.net,  Tel. +49 8385 92210 (DE),  +43 1 5058341  (AT),  +41 44 772 3933  (CH)


Soweit die Vorstellung des neuesten Werkes von P. Ramm im Informationsblatt der Priesterbruderschaft St. Petrus  (Juli 2017 - HIER klicken).   Wärmste Empfehlung!


Im selben Heft findet sich, ganz passend zum Thema, ein Beitrag von P. Alexander Metz FSSP mit dem Titel  "Wer einem von diesen Kleinen Ärgernis gibt ...  -   Vater Staat und Mutter Kirche im Ringen um die Seelen unserer Kinder".
Ausgangspunkt:  Nach der schon seit Jahren andauernden staatlichen Großoffensive auf die seelische Integrität von Kindern und Jugendlichen in Deutschland will nun offenbar auch das Bundesministerium für Familie und Jugend in Österreich nicht zurückstehen und bringt eine Gender-Schmutz-Broschüre mit dem Titel "Erster Sex und große Liebe" unters Volk, die P. Metz als  "... unvorstellbare Ungeheuerlichkeit, um das hier zweifellos treffendere Wort Verbrechen zu vermeiden" bezeichnet.  Sicher nicht zu hoch gegriffen, wenn man bedenkt, dass das Matthäus-Zitat der Überschrift (18,6) offenbar immerhin die Zustimmung  des  -  ebenfalls zitierten  -   Sigmund Freud findet: "Die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Missachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen."

Lesenswert zum Thema auch dieser  neuere Beitag (HIER) bei Summorum Pontificum!


Dienstag, 20. Juni 2017

Europas Zukunft

Emanuel Macron, französischer Staatspräsident, hat keine Kinder, Angela Merkel, Bundeskanzlerin, hat keine Kinder, Theresa May, Premierministerin Großbritanniens, hat keine Kinder, Paolo Gentiloni, Ministerpräsident Italiens, hat keine Kinder, Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande, hat keine Kinder, Stefan Löfven, Ministerpräsident Schwedens, hat keine Kinder, Xavier Bettel, Ministerpräsident Luxemburgs, hat keine Kinder, Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, hat keine Kinder.

Karlheinz Weißmann in seiner Kolumne GegenAufklärung in der Jungen Freiheit (24/17)
(mit Quellenverweis auf Catholic World News) 

Noch Fragen ? 

 

Samstag, 17. Juni 2017

Carpe diem !

Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen,
Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht, 
So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

Andreas Gryphius

Dienstag, 13. Juni 2017

Klima-Kult

Joachim Steinhöfel (Link) auf Facebook (2.6.17) über die hysterische Pseudo-Religion der Klimarettung:
In der Luft sind 0,038 Prozent CO², davon produziert die Natur 96 Prozent, den Rest, also vier Prozent, der Mensch. Vier Prozent von 0,038 Prozent sind 0,00152 Prozent.  Der Anteil Deutschlands hieran ist 3,1 Prozent.  Damit beeinflusst Deutschland  0,0004712  Prozent der Luft.  Diese Führungsrolle in der Welt kostet uns jährlich an Steuern und Belastungen etwa 50 Milliarden Euro.
 Große Klasse !  Genau so geht Journalismus !
Fundort:  Junge Freiheit 24/17, S.2


Samstag, 10. Juni 2017

Sanctissima Trinitas



Benedicta sit Sancta Trinitas atque indivisa Unitas: 
confitebimur ei, quia fecit nobiscum misericordiam suam.

Gepriesen sei  die Hl. Dreifaltigkeit und ungeteilte Einheit.
Lasst uns Ihr danken, weil Sie Barmherzigkeit an uns getan.
(Introitus vom Dreifaltigkeitssonntag)


Samstag, 27. Mai 2017

Interkonfessioneller Dialog


Das aktuelle (Juni 2017) Informationsblatt der Priesterbruderschaft St. Petrus   enthält einen Beitrag von P. Dieter Biffart FSSP: "Den Glauben richtig bekennen".
Darin erzählt der Autor eine Anekdote vom Hl. Franz von Sales:
Als Bischof des protestantischen Genf musste er sich häufig mit albernen Fragen und Vorurteilen auseinandersetzen.  Und doch nahm er alle mit großer Güte auf, auch jene calvinistische Dame, die ihn beinahe täglich mit einem ungeheuren Wortschwall und lächerlichen Angriffen auf die Katholische Kirche belästigte.  Sachliche Argumente nutzten nichts, so dass der Heilige sich auf gütige Aufmerksamkeit beschränkte.  Ganz besonders störte sich die Frau am Zölibat der Priester, den sie als "Tyrannei Roms" betitelte.  Nachdem dieselben Angriffe immer wieder vorgebracht wurden, antwortete der "Heilige der Sanftmut":  "Ach, Madame, wenn ich noch Frau und Kind hätte,  -  glauben Sie, dass ich dann Zeit fände, Sie so oft und so lange anzuhören ?"  Die Frau war von dieser Antwort getroffen und schwor wenig später dem Unglauben ab ...

Montag, 22. Mai 2017

Geschichtsvergessenheit


siehe HIER und HIER
Zum derzeitigen Umgang der Bundeswehrführung  -  unter einer hoffnungslos inkompetenten Ministerin  -  mit Geschichte und Tradition hat als ausgewiesener Insider Dr. Günter Roth, Brigadegeneral a.D., Fallschirmjäger und Militärhistoriker, der Jungen Freiheit ein Interview gegeben.
Zu zwei besonders krassen Fällen dieser inquisitorischen Säuberung (Top-Thema in der JF 21/17), nämlich der damnatio memoriae gegen den Flak-Leutnant Helmut Schmidt (sicher einer der besten Kanzler in der langen Geschichte dieser nunmehr in Agonie liegenden Republik) sowie der Entsorgung einer historischen Rot-Kreuz-Flagge sagte er:

Im Lichte seiner Lebensleistung kann dies kaum anders als erschütternde Verletzung und Ehre und Würde eines Mannes empfunden werden, der  -  wie Millionen deutscher Soldaten  -  in gutem Glauben als Frontoffizier pflichttreu und tapfer für sein Vaterland kämpfte.  Diese Maßnahme, wer immer sie auch veranlasst haben mag, ist zudem ein Schlag gegen die Soldaten der Wehrmacht, für die Bundeskanzler Adenauer, wie auch die Präsidenten Eisenhower, Mitterand und de Gaulle, eine Ehrenerklärung abgegeben haben.  Und sie erscheint als Ausdruck bodenloser Geschichtsvergessenheit angesichts der Aufbauleistung der Wehrmachtsgeneration bei der Errichtung unserer Demokratie, der Wohlfahrt der Bürger und dem Aufbau der Bundeswehr.  ...
Welch groteske Blüten diese Hexenjagd außerdem treibt, zeigt sich auch im Bundeswehrkrankenhaus Westerstede, wo eine Rotkreuzfahne entfernt wurde, weil sie die Flagge des letzten Truppenverbandplatzes in  der Schlacht um Berlin 1945 ist.  Dies ist eine Brüskierung der Tausenden Rotkreuzschwestern und Truppenärzte, die unter kaum fassbarer Opferbereitschaft und dem Bomben- und Granathagel der Roten Armee unzählige Soldatenleben gerettet haben.
Dem ist wahrlich nichts hinzuzufügen.

Womit haben wir diese Regierung verdient?  Diese Ministerin, die  unsere Armee mit Kasernen-Kitas, schwangerengerechten Schützenpanzern und Gender-Mainstreaming nachrüsten zu müssen meint?   Diese rückgratlosen Generäle?



Weitere Stimmen zum Thema:

Michael Paulwitz in der nämlichen JFVerordnetes Vergessen  -  HIER und HIER
Wolfgang Hübner: Die Schande von Deutschland  -  HIER
Offener Brief eines ehemaligen Wehrmachtssoldaten HIER
Martin van Creveld:  Vergangenheit, die nicht vergehen will  -  HIER



Update:   Wie die Junge Freiheit  (23/17, S.6: "Flecktarn für den Babybauch") meldet,  ...
... testen über 60 freiwillige Teilnehmerinnen  "Umstandsmode in den Bekleidungsvarianten Dienstanzug und Feldbekleidung".  Diese soll dann ab kommendem Jahr allen schwangeren Soldatinnen zur Verfügung stehen.
Nun ja, zweifellos ist unsere ruhmreiche Bundeswehr auf dem besten Weg, zu einer absolut unschlagbaren Armee zu werden, ohne auch nur einen Schuss abgeben zu müssen.  Denn bevor es dazu kommt, hat sich jeder Gegner mit Sicherheit kampfunfähig- bis totgelacht !





Dienstag, 16. Mai 2017

Aufklärung

Am meisten ärgert mich an diesen islamischen Radikalen, dass sie mich an die Seite von Leuten nötigen, die den Begriff "Aufklärung" ohne eine Spur von Ironie verwenden.
Michael Klonovsky



Samstag, 6. Mai 2017

Dienstag, 25. April 2017

Euer Kreuz ...




So, so ... 

 
Vielleicht ist ja das der Grund dafür, dass "euer Kreuz" zuweilen ein wenig verrutscht oder auch mal ganz verschwindet ?



St. Jakobs-Kreuz



Na, versucht's doch mal mit diesem ...














PS:  Lesenswert zum Thema: "Haken mit Kreuz!"

PPS: Unbedingt auch das HIER !

Sonntag, 16. April 2017

Mit dem Ostersonntag ...

... hat er sich ja einen höchst passenden Termin für seinen 90. Geburtstag ausgesucht, nicht wahr ?!



Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen, 
Heiliger Vater Benedikt!

 (Und:   Sie fehlen uns !)




*  *  *  *  *




Allen Lesern und Besuchern dieses Blogs
wünsche ich Frieden und Freude
in Christus, dem Auferstandenen !


Hauskapelle  (siehe HIER)  im österlichen Schmuck






Mittwoch, 12. April 2017

Heilige Märtyrer, bittet für uns!






Und wieder hat der Terror im Namen Allahs zugeschlagen. Am vergangenen Palmsonntag starben in zwei koptischen Kirchen Ägyptens über vierzig Gläubige den Märtyrertod.

Unter ihnen auch dieser kleine Ministrant mit Palmkreuz und -krone.




Heiliges Märtyrerkind,  
bitte für uns! 



   Mehr dazu HIER!


Nachtrag: 
Uns überraschen die Attacken ... nicht, wir sind als eine der ältesten Kirchen eine Kirche der Märtyrer.  Mit uns greift man eine Wurzel des Christentums an.
Bischof Anba Damian 

 Aus einem Interview zur Lage der Kirche Ägyptens.   Unbedingt lesenswert:  HIER !


Samstag, 8. April 2017

Ein Blick in die Zukunft

"Londonistan" ist nach den Beobachtungen des Gatestone-Instituts ...
... mit seinen neuen 423 Moscheen auf den traurigen Ruinen des englischen Christentums gebaut.
Das Ganze HIER.

Annotatiuncula:  Wenn ich damit meine täglichen persönlichen Eindrücke allein in Mannheim oder Ludwigshafen am Rhein vergleiche, bleibt kein Zweifel: "Londonistan" ist ein Blick in die Zukunft Europas.



Samstag, 1. April 2017

Auweh ...

... - fast hätt ich's vergessen - heut ist ja Erster April !
Beispielsweise  HIER !

Nachtrag:  ouha  -  beinah übersehen:  auch HIER !




Montag, 20. März 2017

"... den Himmel küssen"

Das Titelbild des Blogs Das Heerlager der Heiligen (HIER) und auch Dieser Post von Michael Klonovsky haben mich auf die Idee gebracht, eines meiner absoluten Lieblings-Gemälde hervorzukramen, ein Meisterwerk der Genre- bzw Historien-Malerei*, das wie wenig andere eine urwüchsige, unbändige Freiheitsliebe und Lebensfreude verströmt.
Ilja Repin  hat es gemalt und 1891 vollendet:

Die Saporosher Kosaken schreiben einen Brief an den türkischen Sultan

durch Anklicken vergrößern!

Köstlich die feinen Abstufungen der Heiterkeit: vom süffisanten Schmunzeln bis zur dröhnenden Lachsalve.

Das Beste an dem Ganzen ist aber, dass jener Brief, den inmitten all dieser kolossalen, obelix-ähnlichen Haudegen der zarte Intellektuelle und wahrscheinlich einzige Schreibkundige sich soeben diktieren lässt, tatsächlich mehr oder weniger originalgetreu überliefert ist**  -  denn eben dieses Schreiben vom Jahr 1675 hat ja den Maler erst zu seinem Opus inspiriert.
Adressat war Sultan Mehmet IV., der den Kosaken "befohlen" hatte, sich unverzüglich  "freiwillig und ohne jeden Widerstand" zu ergeben ! (Derselbe Mehmet übrigens, der dann auch acht Jahre später sich am Kahlenberg vor Wien eine deftige Abfuhr holte.)

Und diese herzerfrischende Antwort der Kosaken will und kann ich dem verständnisinnigen Leser unmöglich vorenthalten:
Du sultanischer Teufelsschwanz, Bruder und Genosse des erbärmlichen Satans und des leibhaftigen Luzifers Sekretär!  Ei, was bist Du Hosentrompeter doch für ein trauriges Zwiebelchen!  Was Beelzebub scheißt, das frisst Du samt Deinen Scharen!  Wie will so ein Wind-Ei wie Du ehrliche Christensöhne und Saporosher Kosaken in seine Gewalt kriegen?  Hörst Du unser Gelächter, Du taubstumme Krötenzehe??  Zu Wasser und zu Lande haben wir Dich zu Boden gestreckt!  Komm nur, dass wir Dir völlig den Garaus machen!  Du babylonischer Küchenchef, Du mazedonischer Fingerhut, Du alexandrinischer Ziegenmetzger, Erzsauhalter von Ägypten, Du armenisches Schwein, Du tatarischer Geißbock, Du Taschendieb von Podolsk und blutbesudelter Hinterfotz von Kamenez, Du Enkel aller Höllenbewohner, Du Schmutzfink ohnegleichen, Du stinkender Narr der ganzen Welt und Unterwelt, dazu unseres Gottes Dummkopf!  Sollen wir Dich anreden, wie Du es verdienst, Du aufgedunsener Schweinekopf?  Dann hör zu, Stutenarsch und Metzgerhund, der Du bist!  Du ungetaufter Schädel und Mistkäfer!   Wir wissen vor allem dieses:  Du Unflätiger bist nicht würdig, einer rechtgläubigen Christenmutter Sohn zu sein!  Deshalb schlagen wir Dir diesen Brief um Dein rotziges Maul, Ungewaschener!  Und das ist auf Siegel und Wort unsere Antwort, Mehmet!!   Da wir keinen Kalender haben, wissen wir das Datum nicht.  Der Mond steht am Himmel, und wir tafeln im Freien.  Das Jahr steht im Buch geschrieben.  Und der Tag ist der gleiche wie bei Euch.   Womit Du uns den Himmel küssen kannst!   Dem Altlager-Ataman Iwan Serko und allen seinen braven und tapferen Saporosher Kosaken!   Amen!
Glückliche Zeiten, als so ein größenwahnsinniger Sultan genau die Antwort bekam, die er verdiente  -   und die abzufassen für die Absender offensichtlich eine Mords-Gaudi gewesen ist!




*      in der Kaiserlichen Eremitage zu Sankt Petersburg
**    im Archiv der Akademie der Wissenschaften ebendort





Samstag, 11. März 2017

Wenn Sie vermuten, ...


Bild von HIER






















 ...  dieses Bild zeige einen (Ur-) Großvater mit seiner (Ur-) Enkelin, dann dürften Sie falsch liegen !

Focus Online weiß es besser  -   HIER und auch HIER entlang  bitte.

Was selbstverständlich nicht das geringste daran ändert, dass der Islam zu Deutschland gehört, nicht wahr?








Dienstag, 7. März 2017

"Toleranz ..."

... ist die Tugend eines Menschen ohne Überzeugungen.

G.K. Chesterton


Mehr politisch-inkorrekte Provokation geht wohl kaum !

Das Zitat nebst einer "Eloge auf die Intoleranz" von Rino Camilleri ist im Original HIER, in deutscher Übersetzung HIER zu finden.



Samstag, 4. März 2017

Gelungene Integration


Kommentar der Woche:  Karl Heinzen in der Jungen Freiheit:
... Anna Petkovic hat vorbildlich reagiert.  Und mehr noch: Die Tochter bosnisch-serbischer Einwanderer ist ein leuchtendes Beispiel für gelungene Integration.  Bei so manchen Migranten, die unsere Staatsbürgerschaft annehmen, müssen wir befürchten, dass sie aus lauter Dankbarkeit maßlose Patrioten werden.  Anna Petkovic zeigt, dass es auch anders geht.
Hintergrund:  Die deutsche Tennisspielerin Anna Petkovic hatte einen Schock erlitten, als bei einem internationalen Turnier auf Hawaii (versehentlich?) die erste Strophe (!) des Deutschlandlieds gesungen wurde.  Die Ärmste!



Dienstag, 28. Februar 2017

Papa comunista ...

... beim Karneval von Viareggio:

siehe HIER

 Da stellt sich bloß die Frage:  Ist das jetzt eher zum Lachen ...



siehe HIER

... oder zum Heulen?




Samstag, 25. Februar 2017

Karneval 2017


Na dann  -   helau, alaaf und viel Spaß !



PS:  Zum Niedergang von Fastnacht-Fasching-Karneval hat auch Alexander Kissler was zu sagen: HIER entlang!

PPS:  Aktuelles Anschauungsmaterial zu dem, was von der legendären Mainzer Fernseh-Fassenacht übriggeblieben ist, ist HIER und  HIER zu finden.

Schauerlich!  Narrhalla  auf Fäkal-Niveau und auf der Schleimspur des Machtkartells!








 

Dienstag, 21. Februar 2017

"Weckruf" ?

Wer meint uns da aus dem Schlaf rütteln zu müssen ?
Jemand, der kein Latein kann, aber so tut als ob ?     (HIER und  HIER klicken)

Nee, danke  -  da drehe ich mich lieber auf die andere Seite und schnarche weiter ... !



Samstag, 11. Februar 2017

Der Übeltäter ...

... ist überführt !

Das Beweisfoto:

 Die Sensationsmeldung kommt von HIER!


Aber auch gegen den Leidtragenden dieser kriminellen Aktion (siehe HIER) scheinen gewisse Verdachtsmomente vorzuliegen: 

 
Quelle HIER
Der wahre Grund:
"Brüder, errichtet keine Mauern  -  sonst kleben sie Plakate dran!"


Na ja  -  Karneval steht vor derTür ... 



PS:  Was die Person Papst Benedikts und den ihr geschuldeten Respekt betrifft, so darf ich mich dem "PS" bei katholisches.info (HIER) anschließen!


Dienstag, 7. Februar 2017

Konservatismus

Eine ebenso originelle wie plausible ad-hoc-Definition, also begriffliche "Abgrenzung" von links, rechts und konservativ hat Michael Klonovsky formuliert  -  und zwar in einem, wenn auch nicht mehr ganz taufrischen, Interview mit der taz:

taz:   Bitte definieren Sie "rechts"  -  denn darum wird es ja in Zukunft gehen, wenn die Kritiker sich an Ihrer Person und neuen Aufgabe versuchen werden.
M. Kl.:  Eine Rechte entsteht historisch im Grunde nur, wenn eine Linke übermächtig wird, also sehr selten.  Die eigentliche Auseinandersetzung findet zwischen Konservativen und Linken statt.  Die Linke legitimiert sich gewissermaßen aus der goldenen Zukunft, die sie verheißt;  der Konservative findet die Welt problematisch genug und möchte sie nicht durch immer neue Experimente noch problematischer machen. Und im ewigen Pro und Kontra dieser beiden Fraktionen entwickelt sich eine Gesellschaft.  Wenn ich sage, ich bin konservativ, bedeutet das nicht, dass ich das altägyptische Bewässerungssystem wiederhaben möchte, sondern dass ich gegen die permanente Abserviererei aller Traditionsbestände und Institutionen bin.  Und dass ich meine, dass bislang und wohl noch einige Zeit nur der Nationalstaat Recht garantieren kann.
taz:  Also konservativ versus rechts? 
M.Kl.:  In der Tat, da gibt es eine Konfliktlinie. Wichtig ist allerdings, dass man sich deren Verlauf nicht von der Presse und den Linksparteien diktieren lässt.

Oha  -  dieser letzte Satz hat's aber in sich!  Bravo, Michael Klonovsky!

Das Ganze bitte HIER nachlesen.


Annotatiuncula:  Die erwähnte von den Linken verheißene "goldene Zukunft" kennen wir ja wohl zur Genüge:  aus der Geschichte, nicht wahr?







Dienstag, 31. Januar 2017

Die Unterscheidung der Geister ...

...dürfte wohl selten so leicht gefallen sein wie hier:

Washington D.C., Januar 2017:  Women's March  vs.  March for Life

Mathias von Gersdorff berichtet:
Nach wenigen Sekunden wird einem völlig klar:  Der Geist, der in beiden Demonstrationen herrscht, ist nicht unterschiedlich, sondern entgegengesetzt. 




Samstag, 28. Januar 2017

Kein Fake!


Selbst dem sonst so eloquenten Mathias von Gersdorff fällt es schwer, "etwas so Absurdes zu kommentieren" wie dieses Großereignis (rechts) auf dem nächsten Evangelischen Kirchentag.

Na, da bleibt uns nur noch, den lutherischen Glaubensschwestern und -brüdern (und was da gendermäßig sonst noch herumschwirrt) ein gesegnetes Reformations-Jubeljahr zu wünschen!

Donnerstag, 19. Januar 2017

Weltoffenheit und Abschottung

Michael Klonovsky bringt die Dinge wieder einmal rasiermesserscharf auf den Punkt und reißt der Merkel-Kamarilla die ideologische Maske vom Gesicht  -  Aufklärung im besten Sinne:
Die Grenzen müssten offen bleiben, denn Deutschland dürfe sich nicht "abschotten", mahnen deutsche Politiker mit schnöder Regelmäßigkeit.  Daraus folgt dreierlei.  Erstens:  Indem sie ihre Grenzen kontrollieren und nicht jeden, der mag, ins Land lassen, "schotten sich" die USA, Australien, Kanada, China, Japan, Russland, Polen, Ungarn, ja nahezu alle außer den Moralherrenmenschentümlern in Europas Mitte "ab".  Dank Merkel und den Merkelianern ist Deutschland das einzige wahrhaft "weltoffene" Land der Erde.  Zweitens: Jeder Mensch, der nicht seine Wohnungstür aushängt und jedem, der mag, Einlass in sein Heim gestattet, "schottet sich ab".  Drittens:  Alle diese Politiker fahren, nachdem sie gegen die "Abschottung" gepredigt haben, von Bodyguards und gepanzerten Limousinen abgeschottet heim, um hinter verschlossenen Türen ihr abgeschottetes Leben zu führen und sich neue Redensarten gegen die Abschottung auszudenken.
Damit ist alles gesagt.

Der ganze Acta-Diurna-Eintrag vom 13.1.2017 wäre HIER nachzulesen.


Samstag, 14. Januar 2017

Die Lage ...


... ist hoffnungslos    -    aber nicht ernst !
 (Alter Frontkämpfer-Spruch)



Annotatiuncula:  Abgesehen von solidem Gottvertrauen - ich wüsste nicht, wie ohne eine gesunde Portion Galgenhumor der ganz alltägliche Irrsinn unserer Zeit (ob katholischer, islamischer oder grüner Provenienz) zu ertragen, zu bewältigen, geschweige denn zu kommentieren wäre.

Zum Exempel sehe man nur einmal HIER und HIER.