Dienstag, 4. März 2014

Demo-Nachlese

Wenn auch etwas verspätet möchte ich, nach den närrischen Tagen, doch noch einen kurzen, persönlichen Bericht von der Stuttgarter Demo am vergangenen Samstag präsentieren.  Gegenstand des Protestes war und ist die grün-rote "Bildungspolitik" der Regierung Kretschmann.



Etwa zweitausend Demonstranten hatten sich um 14 Uhr am Schlossplatz versammelt und damit gut doppelt so viele wie bei der ersten Demo vor vier Wochen.










Zur einleitenden Kundgebung traten, neben anderen, Matthias von Gersdorff ...


















... und Inge Thürkauf als wortgewaltige Redner auf.

Dazu kamen Grußbotschaften von Christa Meves und Gabriele Kuby.











Von Anfang an versuchten wenige hundert "gegendemonstrierende" Krawallmacher lautstark, Aufmerksamkeit zu gewinnen   -   vor allem natürlich Vertreter der "Antifa", deren desperate Hirnlosigkeit ja allgemein bekannt sein dürfte, welche denn auch mit entsprechendem Gebrüll unter Beweis gestellt wurde:  "Nazis raus!"  und  "Deutsche Polizisten schützen Faschisten!"  -  viel mehr hatten diese bedauernswerten, verwirrten jungen Leute nicht zu bieten.


Unterdessen leistete die hochgerüstete, teils berittene Polizei hervorragende Arbeit, hielt die Randalierer auf Distanz und räumte dem Demonstrations-Zug den Weg durch den Oberen Schlossgarten frei.
Auf diese Weise blieb die ganze Veranstaltung weitestgehend frei von Gewalttätigkeit.

Vom Kleinkind bis zur Großmutter, alle Altersklassen waren mit von der Partie bei dieser "Faschisten"-Demo   -  auch einen jungen katholischen Priester in Soutane, ebenso einen russisch-orthodoxen Geistlichen habe ich in der Menge gesichtet.

Sprechchöre, unterstützt von Pauken und Trommeln, machten unüberhörbar deutlich, worum es geht:  "Finger weg von unsern Kindern!" -  "Schützt unsre Kinder!"  -  "Kinder brauchen Liebe und keinen Sex!"   -  und, besonders ergreifend, immer wieder der Choral  "Großer Gott, wir loben Dich ..."



Am Rande:  eine unwiderstehliche Werbung für das, was dem Herrn Kretschmann so ungemein am Herzen liegt:  "Akzeptanz sexueller Vielfalt"  als Bildungsziel für unsere Jugend ...














Beim Abschluss vor dem Schauspielhaus wurde die Parole ausgegeben: "Wir machen so lange weiter, bis der Bildungsplan zurückgezogen wird!"  Und der machtvolle Sprechchor "Wir kommen wieder!"  dürfte Kretschmann und Konsorten, so sie ihn denn hörten, recht ungemütlich in den Ohren geklungen haben ...
Und sollte die Teilnehmerzahl bei der nächsten Demo sich auch nur ein weiteres Mal verdoppeln, es wäre ein Hoffnungszeichen für unser ganzes Land !   Auch wenn wir von den Dimensionen der Pariser  Manif pour tous   -  vorläufig?  -   nur träumen können  -  es gilt:
"On ne lâche rien !"


Offizieller Bericht des Veranstalters:  bitte HIER klicken !
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