Samstag, 30. Dezember 2017

Madonna von Stalingrad

Vor fünfundsiebzig Jahren, im Winter 1942/43, vollzog sich eine der furchtbarsten Tragödien der deutschen Militärgeschichte.  Mehr als 260 000 Soldaten der deutschen 6. Armee (und Verbündeten) unter Generaloberst Friedrich Paulus waren  dank der unsinnigen und mörderischen Strategie ihres Oberbefehlshabers Hitler in Stalingrad an der Wolga von feindlichen Divisionen "eingekesselt" worden, um dann unerbittlich aufgerieben zu werden. Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel war ihre Lage  längst völlig aussichtslos geworden, bevor Ende Januar Paulus' Kapitulation diesem entsetzlichen Schlachten ein Ende machte.
91 000 deutsche Soldaten gingen in sowjetische Kriegsgefangenschaft, nur 6000 von ihnen sahen die Heimat wieder.



Unter denen, die schon bald in einem russischen Kriegsgefangenenlager der Tod von ihrem Leiden erlöste, befand sich auch der evangelische Pastor und Stabsarzt Kurt Reuber.  

Auf die Rückseite einer russischen Landkarte hatte er in einem Unterstand im "Kessel" die Stalingrad-Madonna  gezeichnet.

Sie war von einem verwundeten Offizier, der ausgeflogen wurde, aus dem "Kessel" gerettet worden und befindet sich heute in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im Herzen Berlins.





Dass die Stalingrad-Madonna und all das, wofür sie als kleines Mahnmal des Leidens und Zeugnis des Glaubens  steht, nicht vergessen wird, dazu möchte dieser Post ein wenig beitragen.



Wer dazu weitere Informationen sucht, findet diese HIER und HIER.




Nachtrag:  Zur Stalingrad-Tragödie lese man Diesen aktuellen Beitag von Vera Lengsfeld über ein Buch von einem, der dabei war, und über die Lehre, die daraus zu ziehen wäre.
Nebenbei ebenso lesenswert ist Diese "Neujahrsansprache" von Frau Lengsfeld.  Verbindendes Thema: Unfähigkeit von Diktatoren, eigenes Versagen einzugestehen.






1 Kommentar:

  1. "Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genetrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus, sed a periculis cunctis libera nos semper, Virgo gloriosa et benedicta".
    Frohes neues Jahr mit Maria, Mutter Gottes!
    Licht, Liebe und Leben: meine Wünsche für dich.....

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