Freitag, 27. April 2012

Wort zum Sonntag

Endlich hat mal einer Klartext geredet.  
Endlich weiß man, woran man ist, als Christenmensch, der seinen Glauben ernst zu nehmen versucht, sich um Treue zur Heiligen Mutter Kirche und um Gehorsam gegenüber dem Magisterium bemüht, die Tradition achtet und dem  -  wie dem Schreiber dieses  -  der ganze deutsch-katholische Mainstream-Zirkus mit seinem penetranten Laienverbands-Jahrmarkt der Eitelkeiten und Beliebigkeiten täglich empfindlicher auf die Nerven fällt!
Endlich ist klargestellt, wessen man sich als solcher denn eigentlich schuldig macht.
Der Vorwurf lautet:  Eindeutigkeit!

Also sprach Pfarrer Wolfgang Beck aus Hannover im ARD-Wort zum Sonntag:
Egal, ob Piusbrüder, ob evangelikale Gruppierungen oder muslimische Salafisten, denen wir in diesen Wochen in den Fußgängerzonen begegnen können: Sie alle haben mehr gemeinsam, als ihnen wahrscheinlich lieb ist. Vor allem dieses Bemühen um größtmögliche Eindeutigkeit.
Danke, Herr Pfarrer, jetzt wissen wir's: Eindeutigkeit  ist von Übel, gell?  Sie riecht nämlich nach  Fundamentalismus!

Alles Weitere und Nähere, die Reaktionen von Seiten der Evangelikalen und die spaßige Rolle, in die der intervenierende "Medienbischof" Gebhard Fürst dabei geschlüpft ist, lese man, so man denn Lust  hat, unter diesen beiden Links nach.








Kommentare:

  1. Naja, wie er schon selbst schreibt: Er sieht recht schwach aus .... äh, er sieht nicht so aus, kommt aber so rüber!

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    1. Klar, sonst hätte er's ja nicht bis ins ARD-Fernsehen geschafft. Bekanntlich ist man dort ja allergisch gegen Eindeutigkeit - zumindest bei Katholiken.

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